Test: CoolIT Vantage A.L.C.

CoolIT Vantage A.L.C. im Detail

Ausgeliefert wird die CoolIT Vantage A.L.C. in einem schick gestalteten Karton, auf dessen Oberfläche alle erdenklichen Informationen zusammengefasst sind. Damit der Inhalt, bestehend aus der Flüssigkeitskühlung selbst, dem Montagematerial und der bebilderten Anleitung, nicht lose und ungeschützt durch die Gegend geschleudert wird, wurde alles sauber geordnet in passgenaue Styroporschalen verfrachtet.

Der Aufbau sowie die Funktionsweise der Vantage A.L.C. unterscheidet sich kaum bzw. garnicht von der Corsair H70. So bekommt man auch hier ein bereits vollständig montiertes und geschlossenes Kühlsystem. Kontaktfläche, Ausgleichsbehälter und Pumpe sind allesamt in einem Gehäuse untergebracht. Letztere befördert die Flüssigkeit, nachdem sie die Wärme über die Bodenplatte aufgenommen hat, weiter zum Radiator. Dieser ist über flexible Schläuche mit der Kühleinheit verbunden, die weitergeleitete Hitze wird über einen vormontierten 120-Millimeter-Lüfter direkt aus dem Gehäuse befördert. Anders als bei der Corsair H70 verschlechtert sich durch diese Orientierung des Lüfters zwar die Prozessortemperatur, die restlichen Komponenten profitieren aber in den meisten Fällen durch die besser abgeleitete Hitze - so zumindest steht es auf der Herstellerseite. Besitzt man jedoch ein Gehäuse mit weiteren ausblasenden Lüftern, so ist ein Umdrehen des verbauten Lüfters aber durchaus ratsam.

Die Drehzahl des Impellers kann über die integrierte Lüftersteuerung in drei Stufen geregelt werden. Das verbaute Display hilft hierbei nicht nur bei der Auswahl der verschiedenen Modi, sondern gibt zudem noch Aufschluss über die aktuellen Drehzahlen des Lüfters und der Pumpe. Auch die vorherrschende Wassertemperatur kann hier abgelesen werden. Ist diese zu hoch, fällt der Lüfter aus oder verweigert die Pumpe ihren Dienst, macht die Vantage A.L.C. mit einem Warnsignal auf sich aufmerksam. Wem die werkseitig eingestellte Farbe der Anzeige nicht zusagt, der kann selbige über das Menü ganz einfach ändern - zur Auswahl stehen die Farben Grün, Rot, Blau, Weiß, Orange und Violett.

In einem kurzen Video wollen wir zudem einen genaueren Einblick in die zahlreichen Funktionen und Spielereien der CoolIT Vantage A.L.C. vermitteln:

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Technische Daten
HerstellerCoolIT
NameVantage A.L.C.
Maße (BxHxT)155x120x25mm
Gewicht600g
Lüfterdurchmesser120mm
Heatpipes (Durchmesser)0 (0mm)
KompatibilitätIntel LGA 775 & LGA 1366 & LGA1156; AMD Sockel AM2(+) & AM3
Preis-

Verarbeitung und Qualität

Bei der Qualität konnte man sich gegenüber dem Erstlingswerk "Freezone" deutlich steigern. Die CoolIT Vantage A.L.C. wirkt robust und weist keine nennenswerten Mängel auf. Der Radiator ist sauber verarbeitet und auch die Lamellen sind gerade angebracht. Hier können wir uns also kurz und knapp fassen und der Prozessorkühlung eine gute Verarbeitung und Qualität bescheinigen.

Montage

Auch bei der Montage hat man sich nicht lumpen lassen. So kann die Vantage A.L.C., trotz des augenscheinlich spärlich vorhandenen Zubehörs, mit einer weitreichenden Kompatibilität sowie einer einfachen Installation punkten. Die Radiator-Lüfter-Kombination wird dabei einfach anstelle des Heck-Lüfters befestigt. Von Werk aus ist der Lüfter am Radiator dabei gleichzeitig auch entlüftendes Element des Gehäuses. Wer, wie bereits erwähnt, ein Gehäuse mit zusätzlichen Lüftern besitzt, der kann den bzw. die Lüfter aber auch einblasend montieren. Der Radiator wird dadurch direkt mit kühler Außenluft versorgt, was in besseren Temperaturen der CPU resultiert. Um einen fairen Vergleich zur Corsair H70 zu haben, testen wir mit unseren Referenzlüftern auch mit diesem Setting.

Bevor man nun den Kühlblock installieren kann, muss das Mainboard erst mit einer Backplate versehen werden. Dies erfordert bei den meisten Gehäusen einen Ausbau von jenem, garantiert aber einen sicheren Halt. Das Kühlelement muss dann einfach nur noch mit der Backplate verschraubt werden, die bereits installierten Haltebügel eignen sich sowohl für LGA775, LGA1156 als auch LGA1366. Wer den Kühler auf einem AMD-System montieren will, müssen einfach die vormontierten Haltebügel für Intel gegen die mitgelieferten AMD-Haltevorrichtung tauschen.

Um die Pumpe und den Lüfter mit Strom zu versorgen, wird lediglich ein freier 3- oder 4-Pin-Anschluss auf dem Mainboard benötigt. Der Lüfter selbst bezieht seine Energie über die Kühleinheit und muss einfach mit jener verbunden werden.

Lautstärke

Neben den Lüftern findet sich bei dieser Kühllösung von CoolIT ein weiteres Bauteil, welches zusätzlich noch Lärm entwickelt: die Pumpe. Die Pumpe der Vantage A.L.C. kann zwar wahrlich nicht als laut bezeichnet werden, weist allerdings ein leicht hörbares Summen auf, welches vor allem in ohnehin schon sehr leisen Systemen etwas unangenehm auffällt. Durch die Tatsache, dass sie per normalem 3- bzw. 4-Pin Lüfteranschluss mit Strom versorgt wird, ist es zwar prinzipiell möglich selbige in ihrer Drehzahl und somit Lautstärke zu begrenzen, die Kühlleistung fällt allerdings radikal dazu mit ab.


Inhaltsverzeichnis

  1. CoolIT Vantage A.L.C.
  2. CoolIT Vantage A.L.C. im Detail
  3. So testet PC-Max
  4. Serienlüfter im Überblick
  5. Ergebnisse mit Serienlüfter
  6. Ergebnisse mit einem Referenzlüfter
  7. Ergebnisse mit zwei Referenzlüftern
  8. Fazit

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