Test: XFX HD 6870 940M Black Edition Grafikkarte
Overclocking
Jede Grafikkarte bietet im Auslieferungszustand ein gewisses Potenzial, die Leistung kostenlos zu erhöhen. Neben der GPU kann der Speicher für zusätzliche Performance sorgen. Wir testen wieviel die jeweiligen Produkte ermöglichen und wie sich das Ganze auf die Temperatur, Bildrate, Lautstärke sowie Leistungsaufnahme auswirkt. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass Spannungs- und Taktänderungen jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche nichtig machen. Außerdem kann je nach GPU und Speicher eine gewisse Streuung bestehen, die stark unterschiedliche Ergebnisse zulässt.
Erreichbare Taktraten
Bereits im Auslieferungszustand arbeitet die Barts-GPU der HD 6870 940M Black Edition mit einem um 40 Megahertz erhöhten Takt gegenüber AMDs Referenz-Karte. Trotzdem ist noch genügend Potenzial nach oben vorhanden: Ohne Spannungssteigerung waren weitere 50 Megahertz an Mehrtakt möglich - insgesamt also 990 Megahertz. Die maximale Steigerung beträgt in diesem Fall knappe fünf Prozent respektive zehn Prozent im Gegensatz zur Referenz. Mit einer leichten Spannungsanhebung von knapp 0,1 Volt ließen sich sogar 1020 Megahertz mit der verbauten GPU realisieren.
Spieleleistung - Overclocking MK
Mit der einfachen Übertaktungsstufe, kann die HD 6870 Black Edition das Leistungs-Niveau der HD 5870 mit zwei Gigabyte VRAM erreichen. Trotzdem reicht es in einigen Szenarien nicht aus, um ein ruckelfreies Spielerlebnis zu gewährleisten.
Physikalische Messungen (OC)
Da die Spannung bei den im Diagramm befindlichen Messergebnissen nicht verändert wurde, steigen die gezeigten Werte nur marginal an. Im Idle-Betrieb wirkt sich das fehlende Herabsenken der Taktraten in den 2D-Modus stärker negativ aus. Dieses Phänomen ist bei den aktuellen ATI-Grafikkarten üblich.
Arbeitsspeicher werden 100 Prozent reproduzierbar auf einem High-End Testsystem getestet. Hierzu setzen wir den synthetischen Benchmark Everest Ultimate bzw. MaxxPi² ein ...