Test: Zotac Geforce GTX 550-Ti AMP! Grafikkarte
Overclocking
Jede Grafikkarte bietet im Auslieferungszustand ein gewisses Potenzial, die Leistung kostenlos zu erhöhen. Neben der GPU kann der Speicher für zusätzliche Performance sorgen. Wir testen wieviel die jeweiligen Produkte ermöglichen und wie sich das Ganze auf die Temperatur, Bildrate, Lautstärke sowie Leistungsaufnahme auswirkt. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass Spannungs- und Taktänderungen jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche nichtig machen. Außerdem kann je nach GPU und Speicher eine gewisse Streuung bestehen, die stark unterschiedliche Ergebnisse zur Folge hat.
Maximale Taktraten
Die Zotac Geforce GTX 550-Ti AMP! läuft werksseitig bereits mit einem Gigahertz GPU-Takt. Eine Referenzkarte dieser Klasse wird mit 900 Megahertz ausgeliefert. Damit hat der Hersteller schon einen Großteil des Potenzials ausgeschöpft. Im Test konnten wir so nur weitere 20 Megahertz aus dem Chip herausholen, bevor Artefakte und Abstürze auftraten. Die Steigerung beträgt demnach zwei Prozent gegenüber dem Standardtakt der GTX 550-Ti AMP!. Zusammen mit der werksseitigen Übertaktung läuft dieses Exemplar also maximal 13 Prozent schneller als die Referenz von Nvidia. Der Speicher hingegen konnte mit 2530 Megahertz betrieben werden. Auch hier liegt die Zunahme bei 15 Prozent.
Die Spannung ließ sich im Test mit keinem gängigen Overclocking-Tool verändern. Zwar hätten wir mit MSIs Afterburner den Regler nach unten bewegen und somit den Wert reduzieren können, aber eine Erhöhung war nicht möglich.
Spieleleistung - Overclocking OK
Die Spieleleistung steigt aufgrund der geringen Übertaktungsmöglichkeiten ebenfalls nur gering an. Im Schnitt erreichen wir drei bis vier Prozent mehr Leistung im Vergleich zum Grundtakt der GTX 550-Ti AMP!. Da der Video-Speicher nur mit einem 192-bit-Interface angebunden ist, macht sich der - für Geforce Verhältnisse - massive Speichertakt von 2530 Megahertz kaum bemerkbar.
Physikalische Messungen (OC)
Die Temperatur- und Lautstärke-Entwicklung steigt nur sehr gering an. Auch der Strombedarf liegt mit zusätzlichen 12 Watt (ganzes System) im erträglichen Rahmen.
Sowohl SSDs, als auch HDDs durchlaufen einen von uns zusammengestellten komplexen Testparkur. Dieser beinhaltet drei verschiedene Benchmarks und resultiert in insgesamt 19 Einzelergebnissen ...