Test: Club 3D R9 290X Royal Ace Grafikkarte im Test

Club 3D präsentierte auf der Cebit 2014 eine eigene Version der Radeon R9 290X, die mit dem Namenszusatz "Royal Ace" versehen ist und ab Werk leicht übertaktet sowie mit einer eigenen Kühllösung daherkommt. Wie weit die Grafikkarte aus der Poker-Series die Referenz-Version von AMD hinsichtlich Leistung, Lautstärke und Temperaturen schlägt, zeigt unser Test.


Die Radeon R9 290X Royal Ace von Club 3D will wie viele andere Custom-Grafikkarten mit einem ästhetischen Kühler überzeugen, der die Hawaii-XT-GPU mitsamt den umliegenden Komponenten von der Abwärme befreit - und das bestenfalls bei geringer Lautstärke. Auch die fast schon obligatorische Übertaktung ab Werk ist bei diesem Modell vorzufinden. Doch überzeugt das Modell des exklusiven AMD-Partners am Ende? Dieser Frage gehen wir in  diesem Test auf den Grund.

Hersteller Name Preis
Club 3D R9 290X Royal Ace 446.99€

Spezifikationen

Wie der Produktname preisgibt, kommt auch die R9 290X von Club 3D mit einer Hawaii-XT-GPU daher, die über 2.816 Shader-Einheiten, 176 TMUs und 64 Rasterendstufen verfügt. Der Takt wurde gegenüber der Referenz allerdings um 50 auf 1.050 Megahertz angehoben. Beim vier Gigabyte umfassenden GDDR5-Speicher packte der Hersteller ebenfalls 200 Megahertz oben drauf, woraus am Ende 2.700 Megahertz resultieren.

Technische Daten
GPUHawaii XT
Speicherkapazität4.096 Megabyte
Fertigung28 Nanometer
Transistoren6,2 Milliarden
GPU-Takt (Turbo)1.050 Megahertz
Shader-Einheiten2.816
Textur-Einheiten176
Rasterendstufen64
DirectX-Version11.2
Pixelfüllrate67,2 Gigapixel
SpeicherartGDDR5
Speichertakt2.700 Megahertz
Speicher-Interface512 Bit
Speicher-Bandbreite345,6 GB/Sekunde
TDP>250 Watt
Multi-GPU4-Way-Crossfire
Gesamtlänge29,5 Zentimeter

Lieferumfang

Der Lieferumfang der R9 290X von Club 3D fällt sehr spärlich aus, denn neben einigen Werbebroschüren, einer Schnellstartanleitung, der Treiber-CD und einem Tür-Anhänger sucht der Käufer weiteres Beipack vergebens.

Die Karte im Überblick

Club 3D stattet die eigene Radeon R9 290X mit einem Triple-Fan-Kühler aus, dessen schwarze Metall-Abdeckung 2,5 Zentimeter über das PCB hinausragt, wodurch die Karte insgesamt 29,5 Zentimeter misst. Dadurch werden allerdings auch die Enden der insgesamt fünf Heatpipes verdeckt. Ausgestattet ist der Kühler mit drei 75-Millimeter-Lüftern in Axial-Bauweise. Die zum PCB gewandte Seite des Konstrukts bedeckt auch die Speicher-Chips. Ein zusätzlicher Alu-Block im Bereich der Spannungswandler soll für die dort nötige Hitzeabfuhr sorgen. Zur optischen Verschönerung und Stabilisierung der Karte versieht der Hersteller die Rückseite mit einer Backplate.

Das PCB selbst entspricht der AMD-Vorgabe und weist daher die Standard-Komponenten auf. Dazu zählen die 5+1-Phasen und die insgesamt 16 Speicherbausteine mit einer Gesamtkapazität von 4.096 Megabyte. Der VRAM stammt von Elpida, trägt die Bezeichnung "W2032BBBG-6A-F" und ist  daher bei 1,5 Volt mit 1.500 Megahertz spezifiziert. Club 3D sieht allerdings nur 1.350 Megahertz ab Werk vor.

Da es sich bei dem vorliegenden Modell um die Referenz-Karte mit Custom-Kühler handelt, verwundert es nicht, dass die Stromversorgung über einen 6- und 8-Pin-Anschluss erfolgen muss. Auch die Bildausgabe kann wie gewohnt über zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge und jeweils einen HDMI- sowie DisplayPort erfolgen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Club 3D R9 290X Royal Ace Grafikkarte im Test
  2. So testet PC-Max
  3. Benchmarks & Spieletests
  4. Physikalische Messungen
  5. Overclocking
  6. Fazit

Preisvergleich


Kommentare

Vielen Dank. ;)

geschrieben am 25.07.2014 um 17:57 Uhr

Höhere Geräuschkulisse als das Referenzdesign, das geht gar nicht.

geschrieben am 25.07.2014 um 18:08 Uhr

Leistungstechnisch natürlich eine geile Karte! Lautstärke ist dafür Mist.

Aber als Giveaway bestimmt immer noch gerne genommen. Den Kühler könnte man ja noch tauschen, oder man hofft auf ein BIOS-Update. :)

geschrieben am 28.07.2014 um 06:50 Uhr

Ein Kühlerwechsel wäre natürlich eine gute Idee.

geschrieben am 30.07.2014 um 15:27 Uhr

Der Kühler ist eigentlich wirklich potent, wurde aber vom Hersteller leider auf maximale Kühlleistung getrimmt. Ordentlich gedrosselt ist das Teil echt leise, kühlt aber dennoch zufriedenstellend.

geschrieben am 30.07.2014 um 23:24 Uhr

Alternativ nur die Lüfter runterschmeißen und durch zwei 120mm-Quirle ersetzen. Kann man dann dank PWM wohl auch direkt über die Karte regeln lassen, oder?

geschrieben am 31.07.2014 um 06:59 Uhr

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