Test: Asus ROG Matrix GTX 580 Platinum Grafikkarte

Fazit

Am Ende unseres Tests angekommen, können wir behaupten, dass sich die Asus Matrix GTX 580 Platinum als wahres Allround-Talent entpuppt: Trotz ihrer zielgerichteten Bestimmung als Overclocking-Grafikkarte für Rekord-Jäger, kann das Triple-Slot-Monstrum im alltäglichen Spielebetrieb überzeugen. Natürlich auf einem hohen Niveau und in Kombination mit Kantenglättung, Downsampling und maximalen Details. Dennoch beherrscht der Pixelbeschleuniger aus der ROG-Familie seine Disziplin hervorragend. Gerade die Kombination aus GF110-GPU samt den vielen OC-Features und dem mächtige Tweak-Tool lassen die Matrix GTX 580 Platinum zur Nummer eins am Übertakterhimmel werden - trotz starker und teilweise höher getakteter Konkurrenz.

Für die Asus Matrix GTX 580 Platinum sprechen die hohe Performance, die durch die werksseitige Übertaktung und die GF110-GPU zustande kommt. Außerdem freuen sich Overclocker über die durchdachten Features der Platine und die umfangreiche Tuning-Software. Der optisch angepasste DirectCU-II-Kühler bewährt sich auch auf der Matrix-Variante und sorgt für gute Temperaturen und niedrige Lautstärke. Zudem sind noch genügend Reserven für weiteres Overcloking unter Luft vorhanden.

Gegen die Asus Matrix GTX 580 Platinum spricht der enorme Stromhunger, der durch die GF110-GPU bedingt ist. Vergleichbare Konkurrenten erreichen jedoch ähnlich hohe Werte. Zudem hätte die werksseitige Übertaktung deutlich höher ausfallen können. Denn genügend Spielraum wäre in jeglicher Hinsicht vorhanden. Außerdem hätte Asus den Lieferumfang etwas üppiger gestalten können. Allerding sollten die gewünschten Zubehör-Zusätze zum Einsatzbereich der Übertakter-Karte passen. 

Alles in allem kann die Asus Matrix GTX 580 Platinum vielseitig eingesetzt werden. Sei es zum Benchen mit Rekordambitionen oder einfach nur zum Spielen in ansprechenden Einstellungen. Für einen Preis von knapp 435 Euro (Stand 09/2011) erhält der Käufer eine Grafikkarte, die viele Möglichkeiten eröffnet und Optionen bereithält. Wer jedoch auf so viel Potenzial verzichten kann, ist mit einer konventionellen Fermi-Karte der zweiten Generation (Gainward GTX 580 Phantom) ebenfalls gut bedient. Der Aufpreis des übertakteten Matrix-Ablegers zu normalen GTX-580-Varianten ist mit zirka 30 Euro verschwindend gering. Entsprechende Konkurrenz-Modelle kosten ähnlich viel oder sind sogar noch teurer.

Infolge der Universalität und des Potenzials vergeben wir unsere Redaktions-Empfehlung:

Passende Angebote der hier getesteten Grafikkarte finden sich auf Amazon. Weitere Pixelbeschleuniger aus dem Hause Asus können ebenfalls kostengünstig beim Online-Versandhändler erworben werden.


Inhaltsverzeichnis

  1. Asus ROG Matrix GTX 580 Platinum Grafikkarte
  2. Die Karte im Überblick
  3. Technische Details
  4. So testet PC-Max
  5. 3D Mark Vantage
  6. Unigine Heaven 2.1
  7. Far Cry 2
  8. Crysis Warhead
  9. Resident Evil 5
  10. Metro 2033
  11. Lost Planet 2
  12. Call Of Duty: Modern Warfare 2
  13. Colin McRae: DiRT 2
  14. Final Fantasy XIV
  15. Physikalische Messungen
  16. Overclocking
  17. Fazit

Preisvergleich


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