Test: Asus ROG Matrix GTX 580 Platinum Grafikkarte
Overclocking
Jede Grafikkarte bietet im Auslieferungszustand ein gewisses Potenzial, die Leistung kostenlos zu erhöhen. Neben der GPU kann der Speicher für zusätzliche Performance sorgen. Wir testen wieviel die jeweiligen Produkte ermöglichen und wie sich das Ganze auf die Temperatur, Bildrate, Lautstärke sowie Leistungsaufnahme auswirkt. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass Spannungs- und Taktänderungen jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche nichtig machen. Außerdem kann je nach GPU und Speicher eine gewisse Streuung bestehen, die stark unterschiedliche Ergebnisse zur Folge hat.
GPU Tweak
Das mächtige Overclocking-Tool das Asus mitliefert, trägt die Bezeichnung "GPU Tweak" und ermöglicht dem Nutzer seine Matrix Platinum mittels umfangreicher Einstellmöglichkeiten bis ins kleinste Detail zu tunen. Dazu können die Taktraten sowie Spannungen von GPU und Speicher nach Belieben verändert werden. Wem das noch nicht reicht, der darf sogar die Timings des Video-RAMs selbst konfigurieren. Stabile Settings können in Profilen oder direkt im Bios der Matrix gespeichert werden.
Maximale Taktraten
Die Matrix Platinum wird mit einer Standardspannung von 1,088 Volt ausgeliefert und taktet schon ab Werk mit 816 MHz. Meist ist bei solchen High-End-Karten nur noch eine geringfügige Steigerung möglich. Trotzdem erreichten wir ohne jegliche Spannungsänderung 890 Megahertz GPU- und 2175 Megahertz Speicher-Takt. Mit einer erhöhten Spannung von 1,1250 Volt konnten wir zusätzliche Leistung aus dem Grafik-Chip heraus holen. Das Limit lag so bei 935 Megahertz. Die Timings des Speichers blieben von uns unangetastet. Mit weiterem Feintuning und mehr Zeit hätten wir möglicherweise höhere Resultate erreicht. Nichtsdestotrotz sind die Taktsteigerungen von acht bis neun Prozent ohne Spannungsanhebung bemerkenswert.
Spieleleistung - Overclocking OK
Mit einer Takterhöhung auf 890 und 2175 Megahertz bei GPU beziehungsweise Speicher kann sich die Matrix Platinum knapp 13 bis 15 Prozent vor eine konventionelle GTX 580 setzen.
Physikalische Messungen (OC)
Temperatur, Leistungsaufnahme und Lautstärkepegel steigen Aufgrund der fehlenden Spannungsveränderung nur marginal an. Die GTX 580 reagiert erfahrungsgemäß auf "Voltage"-Steigerungen sehr abrupt und mit rasanten Anstiegen der drei Messwerte.

Arbeitsspeicher werden 100 Prozent reproduzierbar auf einem High-End Testsystem getestet. Hierzu setzen wir den synthetischen Benchmark Everest Ultimate bzw. MaxxPi² ein ...