Test: Asus ROG Mars II Grafikkarte
Overclocking
Jede Grafikkarte bietet im Auslieferungszustand ein gewisses Potenzial, die Leistung kostenlos zu erhöhen. Neben der GPU kann der Speicher für zusätzliche Performance sorgen. Wir testen wieviel die jeweiligen Produkte ermöglichen und wie sich das Ganze auf die Temperatur, Bildrate, Lautstärke sowie Leistungsaufnahme auswirkt. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass Spannungs- und Taktänderungen jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche nichtig machen. Außerdem kann je nach GPU und Speicher eine gewisse Streuung bestehen, die stark unterschiedliche Ergebnisse zur Folge hat.
GPU Tweak
Das mächtige Overclocking-Tool das Asus mitliefert, trägt die Bezeichnung "GPU Tweak" und ermöglicht dem Nutzer seine Mars II mittels umfangreicher Einstellmöglichkeiten bis ins kleinste Detail zu tunen. Dazu können die Taktraten sowie Spannungen von GPU und Speicher nach Belieben verändert werden. Wem das noch nicht reicht, der darf sogar die Timings des Video-RAMs selbst konfigurieren. Stabile Settings können in Profilen oder direkt im Bios der Mars II gespeichert werden.
Maximale Taktraten
Mit der Standardspannung der Mars II lässt sich ein GPU-Takt von 820 Megahertz stabil realisieren. Die Speicherfrequenz wollte bei unserem Modell nicht schneller als 2.100 Megahertz laufen. Über diesem Wert waren ständige Freezes die Folge. Steigerten wir die Spannung auf das Maximum von 1,075 Volt, konnten wir die beiden Grafikchips der Mars II auf 870 Megahertz bewegen. Dann kam jedoch auch die Kühlung gefährlich nah an ihre Grenze. Demnach beträgt die Steigerung fünf respektive elf Prozent bei den GF110-GPUs und ebenfalls fast fünf Prozent beim Video-RAM.
Spieleleistung - Overclocking OK
Dank der beiden GPUs steigt die Performance in Spielen parallel zur Übertaktung an. So kann die Mars II fast die doppelte Leistung einer einfachen GTX 580 erreichen.
Physikalische Messungen (OC)
Die einfache Übertaktung führt zu kaum merklichen Steigerungen aller drei Werte. Doch bereits eine Erhöhung von 0,025 Volt sorgt für einen enormen Schub der Leistungsaufnahme, Temperatur und des Strombedarfs. Diese Werte sind aufgrund einer sporadischen Erzeugung von unerklärlichen Bluescreens nicht mit im Diagramm aufgeführt.

Sowohl SSDs, als auch HDDs durchlaufen einen von uns zusammengestellten komplexen Testparkur. Dieser beinhaltet drei verschiedene Benchmarks und resultiert in insgesamt 19 Einzelergebnissen ...