Test: AMD Radeon HD5970 Deluxe

Asus Ares - Überblick

Die erste dieser extrem potenten Grafikkarten stammt aus dem Hause Asus und entspringt der Republic-Of-Gamers-Serie (kurz R.O.G.). Wer sich schon länger mit den speziellen Grafikkarten von diesem Hersteller beschäftigt, dem fallen die Ähnlichkeiten zur 7800GT-Dual auf. Im Gegensatz zur älteren Nvidia-Dual-GPU-Karte, wirkt die Ares logischerweise um ein Vielfaches größer. Schuld daran ist die gestiegene Leistung und die damit verbundene Abwärme, die eine enorme Kühlkonstruktion erfordert. Daher sitzt auf jedem der beiden Cypress-Chips ein massiver Kupferkühler mit jeweils vier dicken Acht-Millimeter-Heatpipes. Dazwischen befindet sich der 95 Millimeter große Axial-Lüfter, der die Frischluft ansaugt und durch die Kupferlamellen hindurch bläst. Leider gelangt ein Teil der Abwärme in das Gehäuseinnere. Der Rest wird über die Slotblende nach außen abgegeben. Auf den Spannungswandlern ist ebenfalls ein kleiner Kupferkühler angebracht, direkt unter dem Lüfter. Die rückseitig aufgelöteten Speicherchips werden von der massiven Backplate auf niedriger Temperatur gehalten.

Namensgebend für das High-End-Geschoss von Asus, ist der griechische Kriegs-Gott Ares, der für seine rohe, wilde und nicht zu bändigende Art in der Geschichte bekannt ist. Man darf gespannt sein, ob diese Aspekte auf die Karte zutreffen.

Die Ares ist die größte Karte im Testfeld. Obwohl die Länge gegenüber der Standard-HD5970 um zirka 1,5 Zentimeter verringert wurde, fällt die enorme Breite von knapp zwölf Zentimetern auf. Demzufolge sind enge Gehäuse nicht anzuraten. Durch die Höhe von über fünf Zentimetern, belegt die Ares insgesamt drei Steckplätze auf dem Mainboard. Das stattliche Gewicht von 2,2 Kilogramm sollte bei der Montage nicht unterschätzt werden. 

Asus gestaltet den Lieferumfang zwar nur mäßig, aber durchdacht. Neben den üblichen Teilen, wie zwei Stromadaptern, einem HDMI-zu-DVI-Adapter, einem Case-Badge und den nötigen Treiber-CDs, steckt eine GX800-Laser-Maus in dem aufwendig gestalteten Alukoffer. Außerdem liegt eine Crossfire-Brücke bei.

Die Dual-GPU-Karte verfügt über drei Monitor-Anschlüsse. Dazu gehören jeweils ein DVI-, HDMI- und DisplayPort-Anschluss. Demnach können mit der Ares drei Monitore gleichzeitig per ATI-Eyefinity genutzt werden.


Inhaltsverzeichnis

  1. AMD Radeon HD5970 Deluxe
  2. Asus Ares - Überblick
  3. Asus Ares - Technische Details
  4. Sapphire Radeon HD5970 Toxic - Überblick
  5. Sapphire Radeon HD5970 Toxic - Technische Details
  6. XFX Radeon HD5970 Black Edition Limited - Überblick
  7. XFX Radeon HD5970 Black Edition Limited - Technische Details
  8. 3D Mark Vantage
  9. Unigine Heaven 2.1
  10. Far Cry 2
  11. Crysis Warhead
  12. Resident Evil 5
  13. Metro 2033
  14. Lost Planet 2
  15. Call Of Duty: Modern Warfare 2
  16. Phsykalische Messungen
  17. Overclocking
  18. Fazit
Produkt:

Preisvergleich


Kommentare

Ich weiss, der Test ist schon bullen alt, aber mir ist mal wieder dieser typischen Amazon Preise aufgefallen.
Für die Asus Ares ist ein Preis von 1.130,55 € angegeben. Etwas überzogen :D

geschrieben am 25.11.2012 um 12:45 Uhr

Oder gebraucht für 500€ - ist eben eine Rarität... :D

geschrieben am 26.11.2012 um 17:53 Uhr

Und wenn ich es richtig gesehen habe, ist das nicht mal die selbe, wie im Test ^^

geschrieben am 26.11.2012 um 18:04 Uhr

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