Test: AMD Radeon HD5970 Deluxe

Asus Ares - Technische Details

Die Ares sollte eigentlich nicht als HD5970 bezeichnet werden, sondern als HD5870x2. Die beiden vollwertigen Cypress-XT-GPUs takten daher mit 850 MHz und der eingesetzte Hynix GDDR5-Speicher mit 2400 MHz. Eine einfache Radeon HD5970 arbeitet mit rund 17 bzw. 20 Prozent weniger Takt, für die GPU respektive den Speicher. Logischerweise hat die Ares dadurch die doppelte theoretische Rechenleistung einer normalen Radeon HD5870 Eyefinity. Die Eckdaten lassen auf gewaltige Leistungsreserven in Spielen schließen. Anwendungen können auf die doppelte Anzahl von Textureinheiten, ROPs und Shader-Units zurückgreifen. Außerdem verhilft der insgesamt 4 GByte große Speicher zu mehr Leistung. Vermutlich rentiert sich die enorme Performance jedoch erst ab Auflösungen von 1920x1080 Pixeln und hohen Anti-Aliasing-Stufen.

Technische Daten
GPU2x Cypress XT (RV870)
Transistoren2x 2,15 Mrd.
GPU-Takt850 MHz
VRAM-Takt2.400 MHz
VRAM-Größe2x 2.048 MB
Speicherinterface2x 256 Bit
Pixelfüllrate2x 27,2 GPix/s
Texelfüllrate2x 68,0 GTex/s
Speicherbandbreite2x 153,6 GB/s
Rechenleistung2x 2720 GFLOPs
Shader-Einheiten2x 320
Anschlüsse1x Dual-Link-DVI, 1x Display-Port, 1x HDMI
BesonderheitenReine Kupfer-Kühler, R.O.G., vorbereitet für starkes OC

Beim Betrachten der Platine, fällt auf, dass Asus ein vollkommen anderes Layout gewählt hat, als die Konkurrenz. Daher liegen die beiden GPUs nicht direkt nebeneinander, sonder etwas weiter am Rand. Umringt werden beide von jeweils acht Speicherbausteinen mit 128 MByte Größe auf Front- und Rückseite. Der eingesetzte Hynix Speicher arbeitet mit 0,4 Nanosekunden Verzögerung und ist bis 2500 MHz spezifiziert.

Zwischen den Cypress-Chips wurde die digitale Spannungsversorgung aufgelötet. Dabei stehen jeder GPU vier PWM-Phasen zur Verfügung. Der Speicher bekommt jeweils eine Phase zugeteilt. Der eingesetzte Volterra-Spannungscontroller (VT1165) ermöglicht es, die Spannung per Software zu verändern. Im Test war dies jedoch nur per Asus Smart-Doctor möglich. Maximal konnten 1,5 Volt eingestellt werden, was aber für die eingesetzte Kühlung mehr als zu viel ist. Die Grenze sollte bei 1,35 Volt liegen.

Die Ares würde nicht zur R.O.G.-Serie gehören, wenn keine Vorkehrungen zum starken Übertakten getroffen worden wären. Dazu bringt Asus Spannungsmesspunkte für beide GPUs an. Daran kann man mit Hilfe eines Multimeters die real anliegenden Spannungen messen. Die Stromversorgung wird über einen Sechs- sowie zwei Acht-Pin-Anschlüsse sicher. Demnach kann die Karte mit 450 Watt versorgt werden.


Inhaltsverzeichnis

  1. AMD Radeon HD5970 Deluxe
  2. Asus Ares - Überblick
  3. Asus Ares - Technische Details
  4. Sapphire Radeon HD5970 Toxic - Überblick
  5. Sapphire Radeon HD5970 Toxic - Technische Details
  6. XFX Radeon HD5970 Black Edition Limited - Überblick
  7. XFX Radeon HD5970 Black Edition Limited - Technische Details
  8. 3D Mark Vantage
  9. Unigine Heaven 2.1
  10. Far Cry 2
  11. Crysis Warhead
  12. Resident Evil 5
  13. Metro 2033
  14. Lost Planet 2
  15. Call Of Duty: Modern Warfare 2
  16. Phsykalische Messungen
  17. Overclocking
  18. Fazit

Kommentare

Ich weiss, der Test ist schon bullen alt, aber mir ist mal wieder dieser typischen Amazon Preise aufgefallen.
Für die Asus Ares ist ein Preis von 1.130,55 € angegeben. Etwas überzogen :D

geschrieben am 25.11.2012 um 12:45 Uhr

Oder gebraucht für 500€ - ist eben eine Rarität... :D

geschrieben am 26.11.2012 um 17:53 Uhr

Und wenn ich es richtig gesehen habe, ist das nicht mal die selbe, wie im Test ^^

geschrieben am 26.11.2012 um 18:04 Uhr

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