Test: MSI GTX275 Lightning
Das Kühlsystem im Detail
Die zweite große Änderung wurde beim Kühlsystem vollzogen. Mit dem "Twin Frozr II" setzt MSI auf eine komplette Eigenentwicklung und verspricht dem Kunden eine um bis zu 23°C geringere Temperatur als mit dem Referenzkühler - und das bei deutlich gesenkter Lautstärke. Bewerkstelligen soll dies alles eine Kombination aus fünf Heatpipes in Verbindung mit zwei leisen 80mm Lüftern. Doch schalten wir erst einmal einen Gang zurück und nehmen die Konstruktion etwas genauer unter die Lupe.
Der "Twin Frozr II" besteht aus insgesamt zwei Teilen, einer vernickelten Kupferplatte für die Kühlung der Spannungswandler, VRAMs und des NVIO Chips und einem großen Hauptkühler alleine für die GPU. Letzterer nimmt die Wärme dabei über eine massive Bodenplatte aus Kupfer auf und verteilt diese auf die insgesamt fünf Heatpipes. Diese unterscheiden sich desweiteren in ihrem Durchmesser, denn während die innenliegenden Wärmeleitkapillare eine Dicke von 6 mm aufweisen, handelt es sich bei den zwei außenliegenden Modellen um 8 mm dicke "SuperPipes". Die Heatpipes sind hierbei über den gesamten Kühlkörper, bestehend aus zahlreichen Aluminiumlamellen, verteilt und sorgen so für eine gleichmäßige Ausbreitung der Wärme. Die zwei PWM-gesteuerten 80mm Lüfter sorgen abschließend noch für den nötigen Luftfluss um die gesamte Karte ausreichend auf Temperatur zu halten.




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