Test: MSI Geforce GTX 560-Ti Twin Frozr II Overclocked
Overclocking
Jede Grafikkarte bietet im Auslieferungszustand ein gewisses Potenzial, die Leistung kostenlos zu erhöhen. Neben der GPU kann der Speicher für zusätzliche Performance sorgen. Wir testen wieviel die jeweiligen Produkte ermöglichen und wie sich das Ganze auf die Temperatur, Bildrate, Lautstärke sowie Leistungsaufnahme auswirkt. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass Spannungs- und Taktänderungen jegliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche nichtig machen. Außerdem kann je nach GPU und Speicher eine gewisse Streuung bestehen, die stark unterschiedliche Ergebnisse zur Folge hat.
Erreichbare Taktraten
Ohne Spannungserhöhung konnten wir einen maximalen GPU-Takt von 970 Megahertz erreichen. Die Steigerung beträgt demnach knapp zehn Prozent gegenüber dem Standardtakt der MSI Geforce GTX 560-Ti Twin Frozr II. Zusammen mit der werksseitigen Übertaktung läuft dieses Exemplar also maximal 18 Prozent schneller als eine konventionelle GTX 560-Ti. Der Speicher hingegen konnte mit 2170 Megahertz betrieben werden. Auch hier liegt die Zunahme bei zirka acht Prozent. Mit einer leichten Spannungserhöhung von 0,05 Volt war sogar ein GPU-Takt von 1020 Megahertz möglich.
Spieleleistung - Overclocking MK
Die Übertaktung wird in Spielen in knapp sieben bis acht Prozent Mehrleistung umgesetzt. Dadurch rückt MSIs GTX 560-Ti Twin Frozr II OC in rechenintensiven Szenarien näher an die GTX 480 heran.
Physikalische Messungen (OC)
Temperatur, Lautstärke und Strombedarf steigen durch unser Overclocking zwar, aber prozentual gesehen deutlich weniger als die erreichte Leistung. Der Twin -Frozr-II-Kühler hat auch mit einer stärkeren Wärmeabgabe der GPU keine Probleme.
Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...