Test: Asus Matrix 5870 Platinum
Technische Details
Die hier getestete Matrix-Karte wurde gegenüber einer normalen Radeon HD5870 werksseitig um knapp fünf Prozent übertaktet. Demnach arbeitet die GPU mit 894 MHz und der Speicher mit 2400 MHz. Dadurch erhöht sich die gesamte theoretische Rechenleistung sowie die Pixel- und Texelfüllrate entsprechend der Übertaktung. Asus verbaut auf dieser Karte 2048 MByte Video-Speicher, der von Samsung stammt, bis 2500 MHz spezifiziert ist und mit 0,4 Nanosekunden Verzögerung arbeitet.
| GPU | Cypress XT (RV870) |
|---|---|
| Transistoren | 2,15 Mrd. |
| GPU-Takt | 894 MHz |
| VRAM-Takt | 2.400 MHz |
| VRAM-Größe | 2.048 MB |
| Speicherinterface | 256 Bit |
| Pixelfüllrate | 28,6 GPix/s |
| Texelfüllrate | 71,5 GTex/s |
| Speicherbandbreite | 153,6 GB/s |
| Rechenleistung | 2860 GFLOPs |
| Shader-Einheiten | 320 |
| Anschlüsse | 1x Dual-Link-DVI, 1x DisplayPort, 1x HDMI |
| Besonderheiten | Matrix-Serie (R.O.G.), Vorbereitungen für OC, Eigendesign |
Das PCB der Matrix 5870 Platinum wurde von Asus komplett neu gestaltet. Der Hersteller legt dabei viel Wert auf eine potente Stromversorgung und die nötige Stabilität beim Übertakten.
Die Layer der Platine wurden von zehn auf zwölf aufgestockt und die Stromversorgung auf zwölf PWM-Phasen verteilt. Dabei sind acht Phasen für die GPU zuständig sowie jeweils zwei Phasen für den Speicher und die GPU-VDDCs. Neben dem UP6208AM-Spannungscontroller sitzt ein Chip auf der Platine, der die Aufschrift "ASUS Super Hybrid Engine" trägt. Dieser überwacht und steuert die zwölf PWM-Phasen. Außerdem liefert er die nötigen Daten an die iTracker2-Software. Der bereits erwähnte Spannungscontroller ermöglicht dem User die "Voltages" der GPU, der GPU-VDDCs und des Speichers zu verändern.
Der 2048 MByte große Video-Speicher teilt sich in jeweils acht 128-MByte-Chips auf, die rund um die GPU auf Vorder- und Rückseite der Platine aufgelötet sind. Eine weitere Besonderheit ist der FPCAP-Kondensator der mehr Kapazität bietet als gewöhnliche "Caps" und deshalb die Spannung selbst bei hohem Overclocking konstant hält.
Auf der Rückseite findet der Benutzer Spannungsmesspunkte an denen sich die real anliegenden "Voltages" per Multimeter auslesen lassen. Auch für Quad-Crossfire ist die Karte bestens gerüstet - zwei Anschlüsse ermöglichen eine solche Konfiguration.
Asus stellt die Stromversorgung mittels zweier Acht-Pin-Anschlüsse sicher. Damit kann die Karte theoretisch 375 Watt aufnehmen.












Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...