Videotest: BitFenix Pandora Gehäuse im Videotest

BitFenix bietet einige ausgefallene Gehäuse-Serien an, die mit gewissen Eigenheiten auf sich aufmerksam machen. Eines davon ist das BitFenix Pandora, das in der Front über ein eingebautes LCD-Display verfügt. Obwohl das Gehäuse nur Mikro-ATX-Mainboards aufnehmen kann, soll dennoch genügend Raum für bis zu 35 Zentimeter lange Grafikkarten sowie ein 18 Zentimeter langes Netzteil vorhanden sein. Ob uns das Gehäuse überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem heutigen Videotest.


In unserem heutigen Gehäuse-Test dreht sich alles um ein Mikro-ATX-Gehäuse, das auf den ersten Blick auch für ein ATX-Gehäuse gehalten werden kann: Das BitFenix Pandora. Dieser Umstand ist jedoch nicht einer enormen Größe geschuldet, sondern den Proportionen des in Schwarz und in Silber erhältlichen Gehäuses. Mit einer Höhe von  42 Zentimetern und einer Tiefe von 47 Zentimeter spricht alles für ein gewöhnliches Mikro-Gehäuse, die sehr schmalen 16 Zentimeter in der Breite verleihen dem Gehäuse jedoch ein größer wirkendes Erscheinungsbild.

Das schmale Gehäuse limitiert CPU-Kühler auf eine maximale Höhe von 134 Millimeter, für Grafikkarten stehen maximal 350 Millimeter in der Länge bereit. Daneben findet auch ein 180-Millimeter-Netzteil Platz in dem Gehäuse. Zusätzlich lassen sich bis zu drei 2,5 Zoll-Laufwerke verbauen, wobei ein Laufwerk den Platz von maximal zwei 3,5-Zoll-Schächten belegt. Serienmäßig stattet BitFenix das Pandora mit zwei Spectre-120-Millimeter-Lüfter aus, die mit 1000 Umdrehungen pro Minute arbeiten und in der Front sowie im Deckel des Gehäuses Platz finden. An der Front ist Platz für einen weiteres 120-Millimeter-Gebläse, welchen wir durch einen Spectre Pro mit 1.200 Umdrehungen auffüllten. Zusätzlich ist es möglich, dort einen 240er-Radiator zu verbauen.

Ein besonderes Highlight der Konzeption des knapp fünf Kilogramm schweren Gehäuses sind die aus Aluminium gefertigten Seitenteile, die in die Seiten eingeklinkt werden. Zusätzlich befindet sich in der Front ein LCD-Display, das das BitFenix-Logo darstellt. Alternativ kann jeder User auch hier eine beliebige Grafik darstellen, die die Maße von 240 x 320 Pixel nicht überschreitet. Auch auf der Oberseite setzt BitFenix auf eine möglichst einfach Nutzungs-Mechanik, der obere Staubfilter lässt sich kurzerhand ein- und ausklinken. Unser begleitendes Testvideo zeigt noch einmal das Pandora im Detail:

Beim BitFenix Pandora handelt es sich insgesamt um ein gelungenes Gehäuse. Die Verarbeitungsqualität stimmt, das Gehäuse wirkt dank der Seitenteile edel und auch das durchdachte Raumangebot im Inneren können sich sehen lassen. Trotz der recht schmalen Maße ist es möglich, potente Hardware zu verbauen und diese auch entsprechend kühlen zu können. Allerdings sollten Kabel auf der Rückseite mit den vorhandenen Kabelbindern befestigt werden, da bei bereits kleinen Unzulänglichkeiten das rechte Seitenteil nicht mehr richtig schließt. Auch die Oberseite des Gehäuses konnte uns nicht zu einhundert Prozent überzeugen, da der Staubfilter sich sehr oft bereits unbeabsichtigt ausklinkt. Auch die Taster an der Front fallen recht wackelig aus. Dennoch überwiegt der positive Gesamteindruck beim Gehäuse.

Produktinformation
HerstellerBitfenix
NamePandora
Preis117.21€

Aufgrund der gebotenen Leistung und dem Gesamteindruck, der während des Testzeitraums entstand, verleihen wir dem BitFenix Pandora unseren Empfehlungs-Award.

Das BitFenix Pandora wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 119,90 Euro angeboten. Unter anderem ist es auch auf Amazon erhältlich.

Kommentare

Wenn man das so sieht, wirkt es doch ganz schön riesig. Hab mir das irgendwie kleiner vorgestellt.
Sollte es das nicht auch als mITX-Version geben?

geschrieben am 21.01.2015 um 13:24 Uhr

Zum Thread im Forum

John-Uwe Neumann

Datum:
16.01.2015 | 19:44 Uhr
Rubrik:
Gehäuse
Tags:
BitFenix Core Display Gehäuse LCD Mikro-ATX Pandora

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