Vergleich: Vier erschwingliche Gehäuse im Test

BitFenix Merc Alpha im Detail

Das BitFenix Merc ist in zwei Versionen erhältlich - die Alpha-Version kommt mit zusätzlichen Belüftungsmöglichkeiten, die Beta-Version verzichtet auf diese. Erstere hat uns sicher verpackt und gut gepolstert in einem unversehrten Karton erreicht und nimmt als günstigstes Gehäuse an unserem Test teil. Der Hersteller ist bekannt für seine erschwinglichen, aber trotzdem qualitativ konkurrenzfähigen Gehäuse. 

Ausstattung

Die blanken Daten des BitFenix Merc Alpha verraten nicht allzu viel über das eigentliche Gehäuse. Bei vergleichsweise kompakten Abmessungen bringt es lediglich fünf Kilogramm auf die Waage. 

Technische Daten
HerstellerBitFenix
NameMerc Alpha
TypMidi-Tower
FormfaktorATX, M-ATX, Mini-ITX
Laufwerke3x 5,25 Zoll, 7x 3,5 Zoll
Material/StärkeStahl / 0.8 mm
Farbeschwarz
Maße (B×H×T)190x439x490mm
Gewicht5.2kg
Lüfter1
Frontanschlüsse4x USB 2.0, Audio
Platz für Grafikkarten28cm
Platz für CPU-Kühler16cm
Erweiterungsslots7
Preis44.19€
Lieferumfang
Anleitung, Schrauben, Aufkleber

Das Merc Alpha kommt mit einem spartanischen Lieferumfang. BitFenix spendiert dem Gehäuse lediglich das Montagematerial, eine Anleitung und einen kleinen Aufkleber, der, wenn gewünscht, auf dem Gehäuse Platz finden kann. 

Trotz der recht einfach ausgefallenen Ausstattung ist alles Nötige vorhanden. Besondere Features, wie beispielsweise eine optionale Lüftersteuerung oder ähnliches, sind allerdings nicht vorhanden. 

Erscheinungsbild

Das Design des BitFenix Merc ist sehr dezent gehalten. Die Alpha-Variante kommt mit zusätzlichen Lüfteröffnungen im Deckel, worauf die Beta-Variante verzichtet. Die drei Slotblenden vor den Laufwerksschächten schließen nahtlos mit der abgerundeten Front ab und werden durch einen zusätzlichen Schacht für ein 2,5-Zoll-Laufwerk ergänzt.

In der unteren Hälfte der Front befindet sich ein unauffälliger Lufteinlass. Zusätzliche Belüftungsoptionen sind im Seitenteil und im Deckel vorhanden. Dort können jeweils zwei Lüfter montiert werden. 

Mit insgesamt vier USB-2.0-Anschlüssen ist das Frontpanel zwar üppig, aber nicht besonders modern ausgestattet. USB-3.0- sowie e-Sata-Ports vermisst man schmerzlich. Hinzu kommen aber die obligatorischen Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Das gesamte Frontpanel hat im vorderen Teil des Deckels Platz gefunden und ist dadurch sehr komfortabel erreichbar. 

Das Erscheinungsbild des Merc Alpha ist dezent und fast zeitlos. Die Verarbeitungsqualität sagt zu und die Lackierung ist gleichmäßig sowie einigermaßen kratzfest. 

Innenaufbau

Im Innenraum des BitFenix Merc Alpha erwartet den Besitzer ein schwarz lackiertes Standard-Gehäuse. Keine Schnellbefestigungen für Laufwerke oder Erweiterungskarten, keine wiederverwendbaren Slotblenden, keine besonders durchdachte Befestigung der Festplatten. Dafür aber solide Verarbeitung, ein großer Ausschnitt für den CPU-Kühler und einige Kabeldurchführungen, womit sich zumindest die Kabel ansprechend im Gehäuse verlegen lassen dürften. 

Im unteren Teil des Gehäuses befinden sich zwei weitere Lufteinlässe. Einer davon ist für das Netzteil gedacht, welches - wie inzwischen üblich - auf dem Boden des Gehäuses Platz findet und damit nicht am Kühlkreislauf der sonstigen Hardware teilnimmt. Zwischen Netzteil und Festplattenkäfig lässt sich bei Bedarf ein weiterer Lüfter anbringen. Staubfilter sind allerdings nicht vorhanden. 


Inhaltsverzeichnis

  1. Vier erschwingliche Gehäuse im Test
  2. BitFenix Merc Alpha im Detail
  3. Fractal Design Core 3000 im Detail
  4. Enermax Hoplite im Detail
  5. Cubitek XL-Tank im Detail
  6. Einbau der Hardware
  7. Messungen & Eindrücke
  8. Fazit
Produkt:

Preisvergleich


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