Thermaltake LanBox
Aufbau & Hardware-Einbau
Bei der LanBox lassen sich die Seitenteile nicht demontieren. Der Hardware-Einbau erfolgt von oben nach Entfernen des Deckels. Das komplette Gehäuse wurde in Kompontenbereiche eingeteilt. Jeder Komponententräger lässt sich einzeln aus dem Gehäuse entfernen und somit rasch bestücken. Allerdings sollte man durch die kompakte Bauweise beim Hardware-Einbau bedacht vorgehen. Anderfalls kann es passieren, dass Komponten nicht mehr erreichbar sind für Verkabelungsarbeiten. Insgesamt dauert der komplette Hardware-Einbau recht lange.
Um den Mainboardschlitten herauszuziehen, müssen lediglich einige Thumbscrews gelöst werden. In ausgebautem Zustand wirkt der Schlitten wackelig. Die montierten 60mm Lüfter sind sehr laut. Bei der Montage traten zwei Probleme auf: Der von uns verwendete CPU-Kühler war zu hoch für die LanBox - Montage ausgeschlossen. Zusätzlich sind die Ausschnitte für die Slotbleche relativ schmal, so dass der Regler einer Lüftersteuerung nicht hindurchpasste.
Die Montage der restlichen Komponenten bedarf zwar einiger Schrauben, geht jedoch trotzdem relativ leicht von der Hand. Das Netzteil kann um 180° gedreht montiert werden, so liegt es im Ermessen des Käufers zu entscheiden, in welche Richtung die Abluft des Netzteils befördert werden soll. Aufgrund unseres Netzteils mit außenliegenden Lüftergittern war die Montage nicht möglich. In dem 7"-Laufwerksschacht lässt sich ein optionaler TouchScreen von Thermaltake installieren. Dieser ist optional für etwa 250 erhältlich. Anderfalls kann der Schacht auf die üblichen 5,25" reduziert werden. Die von uns getesteten optischen Laufwerke passen problemlos. Leider kann aber kein anderes 5,25"-Gerät wie beispielsweise eine Lüfersteuerung oder ein Festplattenkühler ohne Bastelarbeit montiert werden, da die Öffnungen nur für die Schubladen optischer Laufwerke konzipiert sind.
Die LanBox zeigt sich erstaunlich geräumig. Alle Komponententräger verschwinden problemlos in der kleinen Box.
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