Test: Corsair Obsidian 550D Gehäuse

Corsair stellte kürzlich ein neues Gehäusemodell der hauseigenen Obsidian-Riege vor: Das 550D erweitert das vielfältige Produktportfolio und stellt den relativ günstigen Einstieg in das Oberklasse-Segment dar. Allerdings ist der neue Sprössling nicht als ein vollwertiges Obsidian anzusehen: Viele Hauptmerkmale wie beispielsweise der Innenaufbau ähneln der Carbide-Serie. Nichtsdestotrotz soll das 550D mit einer geringen Geräuschkulisse aufgrund der vorinstallierten Dämmung und umfangreicher Ausstattung punkten. Ob Corsair dem Ruf der Obsidian-Serie mit dem vorliegenden Gehäuse gerecht wird erfahrt ihr in diesem Artikel.


Corsair ist nach wie vor für seine erstklassigen Speicherprodukte sowie Netzteile bekannt. Vor ein paar Jahren wagte der Hersteller allerdings einen Schritt in den Gehäusemarkt und präsentierte mit der Obsidian-Serie hochwertige Oberklasse-Modelle. Etwas später ließen die Korsaren zwei weitere Gehäuseserien auf die Käuferschaft los - Graphite und Carbide. Obwohl die hauseigene Produktpalette recht umfangreich gestaltet ist, fehlten bis vor kurzem noch die Einsteiger-Ableger der drei Case-Baureihen. Diese stellte das Unternehmen auf der CES 2012 im Januar vor. 

Der neuste Obsidian-Spross hört auf die Bezeichnung "550D" und rundet die genannte Gehäuseriege nach unten ab. Natürlich bringt Corsair die Merkmale der eigenen Oberklasse-Serie im Design und der Ausstattung unter. Zudem attestiert der Hersteller seiner jüngsten Gehäusekreation eine Silent-Tauglichkeit – Mit gedämmten Seitenteilen und ausreichender Entkopplung soll dies erreicht werden. Das Obsidian 550D ist, wie auch die älteren Geschwister in Form vom 800D, 700D und 650D, sehr geschlossen aufgebaut, um die angedachten Silent-Eigenschaften zu erreichen. Genau deshalb wurden der Obsidian-Serie in der Vergangenheit relativ hohe Innentemperaturen nachgerufen. Ob auch beim neusten Ableger aufgrund der vorinstallierten Dämmung die Hardware förmlich schwitzen muss und ob sich das Gehäuse gegen die starke Konkurrenz behaupten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Hersteller Name Preis
Corsair Obsidian 550D 119.89€


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Obsidian 550D Gehäuse
  2. Austattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen und Eindrücke
  7. Fazit

Kommentare

Optisch tanzt das Gehäuse total aus Obsidian-Serie,keine entferntes Vergleich mit 650D oder 800D.Innenleben ist OK.I/O Panel Lösung finde ich wirklich hasslich,das muss mindestens schwarz sein.Aber ich vermute das war absichtlich in Silber gehalten,sonst finden einige keine Knopfe

geschrieben am 27.05.2012 um 07:37 Uhr

Sorry für doppel Post,aber denn da von Corsair finde ich viel besser
ZackZack - das Liveshoppingportal

geschrieben am 27.05.2012 um 08:04 Uhr

Ich finde es sehr schön, ich mag Corsair sehr gerne, bin sehr überzeugt von der Qualität und dem Design.
Hier allerdings, muss ich mich ein wenig an das Case gewöhnen - finde es dennoch , bis auf die Tatsache das der IO Panel vorn ist - auch schick. Finde vorderseitig angebrachte Panels immer nicht ganz so toll wegen "Rausreis-gefahr-" . Den Preis allerdings finde ich sehr hoch, gerade im Vergleich zum Graphite 600t beispielsweise, was es nun des Öfteren schon um die 100€ gibt.

Liebe Grüße und schöne Pfingsten :)

geschrieben am 27.05.2012 um 08:49 Uhr

Da muss ich mal meinen Senf dazugeben:

Und über den Geschmack: Das hast du richtig angemerkt - darüber lässt sich streiten. Es gibt halt jene, welche wirklich das nötigste brauchen, den Rechner nicht aufschrauben und unterm Schreibtisch verschwinden lassen - dennoch eine solide und beständige Grundlage suchen. Mir fällt im Hinblick auf das Design so gerade kein vergleichbares Gehäuse ein, das so minimalistisch gehalten wurde. Ich denke, es wird auch seine Freunde finden, zumal ein rennomierter Hersteller wie Corsair nicht ohne Grund ein Modell auf den Markt wirft und hofft, dass es gekauft wird.

LianLi ist eben für die leichte Bauweise unter der Verwendung von Aluminium bekannt - ich selbst besitze ein LianLi. Und dabei ist zu sagen, dass bspw. die Testfestplatte extrem rattert und hörbar ist - was im Falle des 550D nicht der Fall ist. Zwar ist alles unter Wasser, aber im Hinblick auf Laufwerke (DVD-Brenner und Festplatte) haben die Mannen von Corsair ganze Arbeit geleistet. Auch die Dämmung, welche sich wie erwähnt, eher negativ auf die Temperaturen auswirkt, trägt einen wesentlichen Teil dazu bei - wenn man die Absorbtion von Nebengeräuschen betrachtet. Wenn dann eine potente Coustomgraka und ein leistungsfähiger Prozessorkühler drinsitzt und den Referenzlüftern ein oder 2 weitere Lüfter beisteuert, dann hat man ein durchaus gelungenes Setup.

so far!

geschrieben am 27.05.2012 um 13:07 Uhr

ich versteh das gemecker auch nich ;) :D die paar grad die da zum referenz case sind...naja...soll man sich nich so anstellen...

geschrieben am 27.05.2012 um 15:26 Uhr

Also irgendwie sind die Corsair-Cases vom Innenraum her alle gleich. Mein Carbide 500R sieht genau so aus! Das passt also! ;)

Von außen her ist es aber auch nicht mein Fall, da gefallen mir andere Silentgehäuse, wie z.B. das Fractal design Define R3, wesentlich besser. Aber wie oben schon geschrieben wurde: Über Geschmack lässt sich streiten!

geschrieben am 29.05.2012 um 10:52 Uhr

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