Test: Chieftec Libra LF-01B Gehäuse

Einbau der Hardware

Der Einzug der Test-Hardware ins Gehäuse verlief mit ein paar kleinen Komplikationen: Das saubere Verlegen der Kabel hinter dem Mainboardtray war aufgrund der beengten Platzverhältnisse eine Geduldsprobe. Unser Netzteil mit einer Ausgangsleistung von 1.000 Watt schluckt förmlich den gesamten unteren Platz im Gehäuse - somit ist ein möglicher Lüfterplatz am Boden durch den Stromspender besetzt. Das Platzangebot fällt insgesamt daher etwas bescheiden aus.

Festplatten und Laufwerke waren unkompliziert an Ort und Stelle zu bringen: Die wenig vertrauenserweckenden Thumbscrews, welche zum Großteil aus Kunststoff bestehen mussten mithilfe eines Schraubendrehers entfernt werden, da diese ab Werk recht stark angezogen sind. 

Das Schließen der Seitenteile gestaltete sich sehr umständlich. Während das linke Seitenteil vergleichsweise einfach zu schließen war, wollte die rechte Tür partout nicht zugehen. Stattdessen begann sich diese zu verbiegen. Mit etwas Geduld und Feingefühl klappte das Schliessen letzten Endes doch. Allerdings ist das rechte Seitenteil im geschlossenen Zustand ausgebeult und liegt nicht mehr plan an dem Gehäusekorpus an. Zuzuschreiben ist dies der geringen Materialstärke.


Inhaltsverzeichnis

  1. Chieftec Libra LF-01B Gehäuse
  2. Austattung & Spezifikationen
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen und Eindrücke
  7. Fazit

Kommentare

Für den Preis ist es eigentlich ganz ok. nur wie die vorredner bereits erwähnt haben ist es der Plastik, wo einiges kaputt macht.

geschrieben am 20.07.2012 um 05:37 Uhr

Nicht schlecht das Case, aber sicher kein Überflieger wie das Chieftec Dragon!

geschrieben am 21.07.2012 um 20:35 Uhr

Die damalige Dragon-Serie sollten sie wieder aufleben mit "aktuellen" Möglichkeiten. Das war ein Schlager.
Dieses Case hier finde ich "ok".

geschrieben am 22.07.2012 um 13:44 Uhr

Sieht sehr billig aus und hat absolut nichts neue oder außergewöhnliches zu bieten. In der Preisklasse würde ich eher zum Midgard II o.ä greifen, da hat man mehr für's Geld.

geschrieben am 22.07.2012 um 23:10 Uhr

Wenn ich mir überlege, dass es bereits für rund 75 Euro hochwertige Alternativen in Form eines Lian Li PC-8NB gibt - für dermaßen viel Kunststoff dann 65 Euro zu bezahlen, naja ... uninteressant.

geschrieben am 24.07.2012 um 09:34 Uhr

Geschmäcke sind verschieden!Aber das muss man sien PC bzw Hobby nicht besonderes lieben,um so eine Gehäuse zu kaufen.Interessant vielleicht für kommerzielle PC-bauen,aber nicht für PC-Enthusiasten.

geschrieben am 24.07.2012 um 16:29 Uhr

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