Test: Silverstone Fortress FT02 Gehäuse im Test
Einbau der Hardware
Die Montage der Festplatten erfolgt in Laufwerksschienen, die aus ihrem Käfig entnommen und nach der Montage einfach wieder eingesetzt werden. Die Festplatte wird einfach in die Schiene eingesetzt und mittels vier Schrauben befestigt. Für die Entkopplung sind vier Gummipuffer zuständig, welche die Schrauben umgeben. Wird die Festplatte in der ersten Schiene montiert, bietet Silverstone sogar eine Hot-Swap-Funktion. Mit Hilfe einer kleinen Schiene auf der Rückseite des Festplattenkäfigs ist es somit möglich, die Festplatte ohne Ab- und Anstecken der Kabel auszutauschen.
Für die Montage der optischen Laufwerke muss zuerst die entsprechende Blende in der Front entfernt werden. Das geschieht durch Entfernung zweier Schrauben. Anschließend wird das optische Laufwerk einfach in das Gehäuse hineingeschoben und durch einfaches Drücken des Clip-Schalters befestigt. Einfach, unkompliziert und trotzdem stabil.

In unserem Fall war die Montage des Netzteils nicht ganz so einfach, wie gedacht. Es musste so lange an der passenden Stelle gehalten werde, bis es von oben mit normalen Schrauben fixiert wurde. Da dem normalen Benutzer nur zwei Hände zur Verfügung stehen, ist das eine recht anspruchsvolle Angelegenheit. Bei kleineren und leichteren Netzteilen dürfte die Montage allerdings leichter sein. Probleme mit der Überlänge des Netzteils gab es nicht.

Die Kabelverlegung findet hauptsächlich hinter dem Mainboard-Tray statt. Dort gibt es genug Platz und ausreichend viele Kabeldurchführungen für ein sauberes Verlegen der Kabel ohne Störung des Luftstromes.
Aufgrund der Drehung des Mainboards unterschieden sich die Kabellängen teilweise etwas von "normalen" Gehäusen, also solchen ohne Drehung des Mainboards. Netzteile mit besonders kurzen Kabeln könnten hier Probleme bekommen. In unserem Fall war das aber kein Problem.
Der Einbau der Hardware läuft schnell und unkompliziert ab. Das liegt vor allem an der einfachen Kabelverlegung und der leichten Montage der Laufwerke. Innerhalb kürzester Zeit ist ein aufgeräumtes System entstanden.








Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...