Test: Corsair Obsidian 700D Gehäuse im Test

Innenaufbau

Das Öffnen des Gehäuses fällt nicht schwer. Auf den ersten Blick erschienen die Knöpfe dafür noch etwas unangebracht, spätestens zum Zeitpunkt des Öffnens wird aber jeder Besitzer von dem einfachen und schnellen Mechanismus überzeugt sein. Bereits ein leichter Druck reicht aus, um die Seitenwand abnehmen zu können. Nerviges Schrauben, Ziehen und Drücken ist hiermit Schnee von gestern. Ein negativer Aspekt dieses Mechanismus ist aber natürlich, dass die Seitenwände nicht fest verschraubt sind und sich somit auch nicht endgültig verschließen lassen. Auf einer längeren Reise zu Lan-Partys könnten sich dadurch die Seitenwände unabsichtlich lösen.

Auch der Innenraum ist vollständig schwarz lackiert. Corsair hat hier sehr viel Geschick bewiesen und ist mit der Zeit gegangen: viele Kabeldurchführungen, eine große Aussparung für die Montage von Backplates diverser CPU-Kühler und die Innenlackierung sind allesamt Merkmale, die gut ankommen. Durch das Platzangebot können selbst die leistungsstärksten Systeme problemlos untergebracht werden. Selbst dann wirkt das Gehäuse aber nicht überladen und ermöglicht noch ein sauberes Verlegen der Kabel hinter dem Tray.

Weiterhin setzt Corsair auf eine schraubenlose Befestigung der Laufwerke. Sowohl das optische Laufwerk als auch die Festplatten lassen sich damit sicher befestigen - vollkommen ohne Werkzeugeinsatz.

Das Obisidian 700D setzt auf ein Kühlungskonzept, das wir so nicht gewohnt sind. Der obligatorische Lüfter in der Front fehlt, dafür sind zwei Lüfter an der Platte befestigt, die das Netzteil vom Rest des Systems abtrennt. Diese sorgen für die Luftzufuhr, die in diesem Fall nicht über die Front, sondern über die Unterseite erfolgt, womit jetzt auch der weitere Sinn des großen Staubfilters klar wäre. Die Entlüftung erfolgt über den Lüfter an der Rückseite sowie den luftdurchlässigen Deckel. 

Zudem teilt Corsair das 700D in drei Temperaturzonen auf. Die erste und gleichzeitig größte Zone beinhaltet das Mainboard mit einem Großteil der Hardware. Je ein Lüfter be- und entlüftet hierbei. Die Festplatten befinden sich abgetrennt in der zweiten Zone, welche von einem Lüfter zwischen den beiden Festplattenkäfigen gekühlt wird. Die dritte Zone besteht ausschließlich aus dem Netzteil, welchem eine eigenständige Kühlung zugeteilt wird. 

Diese Aufteilung soll ein temperaturunabhängiges Arbeiten der Komponenten begünstigen und damit im Endeffekt für ausgeglichene und gute Temperaturen sorgen. 

Auch von innen macht das Corsair Obsidian 700D also einen sehr hochwertigen Eindruck. Viele nützliche Features tragen hierzu einen großen Teil bei, das Kühlungskonzept klingt überzeugend und auch sonst ist die Verarbeitung im Innenraum sehr gelungen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Obsidian 700D Gehäuse im Test
  2. Ausstattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen & Eindrücke
  7. Fazit

Preisvergleich


Kommentare

Noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste und teile der Welt deine Meinung mit!

Zum Thread im Forum