Test: Corsair Obsidian 700D Gehäuse im Test

Erscheinungsbild

Von außen gleicht das 700D seinem großen Bruder zu einem großen Teil. Bedingt durch das Wegfallen der Hot-Swap-Konstruktion fällt natürlich auch die entsprechende Aussparung in der Front weg. Übrig bleibt also das Logo, die Laufwerksblenden und das Frontpanel. Diese schnörkellose Optik wird konsequent über die gesamte Außenseite fortgesetzt. Keine Löcher oder Ausschnitte in den Seitenteilen, keine Auffälligkeiten bei der Lackierung.

Das Frontpanel verbirgt sich hinter einer Blende neben den Tastern. Die Anschlussmöglichkeiten fallen in Relation zur Größe und sonstigen Ausstattung des Gehäuses gering aus. Einen Firewire-Port, vier USB-2.0- und zwei Audioanschlüsse, mehr gibt es nicht.

Auch die Rückseite hält sich optisch dezent zurück. Vollständig schwarz lackiert präsentiert sie neben den Durchführungen für eine Wasserkühlung noch zwei ominöse Knöpfe, deren Sinn sich beim Abnehmen der Seitentüren eröffnet.

Die Oberseite bietet Platz für bis zu drei Lüfter, stört mit diesen Installationsmöglichkeiten die ansonsten nahtlose Optik aber enorm. Trotzdem sind diese Öffnungen nicht wegzudenken, was bei genauerer Betrachtung des Innenraums schnell klar wird. So tragen diese nämlich auch ohne montierte Lüfter zur Entlüftung des Gehäuses bei.

Drei massive Gehäusefüße auf der Unterseite halten den Riesen im Gleichgewicht. Sie sind zusätzlich entkoppelt, damit Vibrationen erst garnicht an den Boden übertragen werden.

Des Weiteren findet sich ein großer Staubfilter vor den Lufteinlässen auf der Unterseite. Durch diese bezieht unter anderem auch das Netzteil seine Frischluft, ein frühzeitiges Verstauben der Hardware wird also effektiv verhindert. Für die Reinigung lässt er sich problemlos abnehmen.

Von außen zeigt sich das Gehäuse von Corsair von seiner besten Seite. Die Lackierung ist makellos, gleichmäßig aufgetragen und einigermaßen kratzfest. Die Namensgebung scheint zu diesem Zeitpunkt berechtigt, denn das Aussehen erinnert tatsächlich ein wenig an Obsidian, ein vulkanisches Gesteinsglas. Meist tritt es in schwarzer Tönung auf und wird heutzutage hauptsächlich für die Kunst oder Schmuck verwendet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Corsair Obsidian 700D Gehäuse im Test
  2. Ausstattung
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen & Eindrücke
  7. Fazit

Preisvergleich


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