Test: Cooltek Ultimate Case im Test
Messungen & Eindrücke
Bei unseren Messungen zeigt sich eine Schwäche des Cooltek Ultimate Case. Offensichtlich kann es schlecht mit der hohen Abwärme unseres leistungsstarken Testsystems umgehen. Die Vermutung liegt nahe, dass durch das Mesh und die dichten Staubfilter nur wenig Frischluft angesaugt werden kann. Gerade beim Betrieb mit 5V geht dem System sprichwörtlich die Puste aus - die Temperaturen schnellen in die Höhe.
Die Lautstärke bleibt beim Betrieb mit 5V in einem sehr niedrigen Bereich. Auch mit 12V ist die Lautstärkekulisse noch akzeptabel. Problematisch wird es allerdings beim Betrieb unter Last. Die Lüfter der Grafikkarten drehen höher und höher und verursachen damit einen sehr hohen Lautstärkepegel. Dieses Szenario kennen wir noch von unserem Test des Fractal Define R3.
| Messung | Idle 5V | Last 5V | Idle 12V | Last 12V |
|---|---|---|---|---|
| Temperatur | 3.2K | 16.5K | 2.5K | 10.2K |
| Lautstärke | 36.9dB | 55.8dB | 39.4dB | 51.7dB |
Die Entkopplung funktionierte indes äußerst gut. Von der Festplatte war während des Betriebs praktisch gar nichts zu hören. Auch andere Vibrationen wurden nicht übertragen beziehungsweise kamen erst gar nicht auf. Die Verwendung von Kunststoff und Stahl zahlt sich hier wohl aus - mit steigendem Gewicht sinkt die Anfälligkeit für Vibrationen.
Auch die Lüfter verhielten sich relativ ruhig. Geregelt kam es allerdings vereinzelt zu Nebengeräuschen. Besonders beim Betrieb mit 5V war ein deutliches Klackern zu vernehmen.
Arbeitsspeicher werden 100 Prozent reproduzierbar auf einem High-End Testsystem getestet. Hierzu setzen wir den synthetischen Benchmark Everest Ultimate bzw. MaxxPi² ein ...