Test: Cooler Master Silencio 550 Silent-Gehäuse
Messungen & Eindrücke
Trotz der Dämmmatten und Fronttür - die Temperaturen steigen dadurch für gewöhnlich - kann das Silencio unsere High-End-Hardware relativ problemlos kühlen. Im Vergleich schneidet es aber schlecht ab. Die Temperaturen - besonders im Betrieb ohne Last - fallen vergleichsweise hoch aus. Unter Last steigen die Temperaturen rapide an, was sich natürlich auch auf die Lautstärke auswirkt. Die Lüfter der Grafikkarten mussten kräftig aufdrehen, um die entstehende Hitze noch abführen zu können. Die Lautstärke im Idle-Betrieb kann sich allerdings sehen lassen. Das Gehäuse war während dieser Testläufe kaum zu hören.
| Messung | Idle 5V | Last 5V | Idle 12V | Last 12V |
|---|---|---|---|---|
| Temperatur | 9.7K | 11.7K | 7.7K | 9.5K |
| Lautstärke | 37.1dB | 52.8dB | 37.8dB | 53.1dB |
Offenbar liefert Cooler Master das Silencio 550 mit hochwertigen Lüftern. Diese waren im Betrieb nicht zu hören und machten auch mit keinerlei Nebengeräuschen auf sich aufmerksam. Gelungen ist auch die Entkopplung der Festplatte. Vibrationen waren während keinem der Testszenarien zu spüren oder hören.
Leise ist das Silencio also wirklich, Abstriche muss man dagegen bei der Kühlung von High-End-Hardware in Kauf nehmen. Wir müssen aber dazu sagen, dass die Testläufe mit geschlossener Fronttüre stattgefunden haben. Öffnet man diese, dürfte sich die Luftzufuhr und damit die Temperaturen noch verbessern.
Sowohl SSDs, als auch HDDs durchlaufen einen von uns zusammengestellten komplexen Testparkur. Dieser beinhaltet drei verschiedene Benchmarks und resultiert in insgesamt 19 Einzelergebnissen ...