Cooler Master HAF 932 Gehäuse

Mit dem Stacker und dem Cosmos entwickelte Cooler Master die mit beliebtesten Gamer-Gehäuse der letzten Jahre. Nun tritt mit dem HAF 932 das nächste nach den Sternen greifende Full-ATX-Gehäuse von Cooler Master an.

Das neue Cooler-Master-Machwerk ist ein Gehäuseungetüm mit Eintrittskarte zur Sonderklasse. Die Optik der Frontpartie wird dabei geprägt von der kantigen Gesamtform, von den vielen Gitter-Elementen und der Symbiose aus schwarzer Lackierung und dezenter Rot-Beleuchtung des Front-LED-Lüfters. Die Seitengestaltung zeigt eine große Gitterabdeckung, die Lüftungsschlitze und ein Window im oberen Bereich. Dieses Fenster, ebenfalls im Maschendraht-Look, gewährt im klassischen Sinne Einblicke ins Gehäuseinnere.

Gut erreichbar sind an Bedienelementen und Anschlüssen 4x USB 2.0, 1x eSATA, 1x FireWire, je 1x Audio-In/Out an der Gehäuseoberseite platziert. Direkt darüber sitzt auch der Power/Reset Knopf.

Das Cooler Master HAF 932 verspricht Flexibilität und Großzügigkeit bei der Ausstattung, Kühlung und Erweiterbarkeit. So bietet das 230 mm breite, 545 mm hohe und 575 mm tiefe und 13,2 Kilogramm schwere Full-ATX-Chassis auf verwindungssteifer Stahlbasis sehr viel Platz, um nahezu jeden Systemwunsch zu realisieren.

Sechs externe 5,25", wahlweise ein externer 3,5"- sowie fünf interne 3,5"-Einbauplätze, mit schraubenfreier Befestigungsmethode bietet das HAF 932. Die Festplattenpositionen liegen zur leichteren Erreichbarkeit um 90° versetzt. Die Aufnahme der internen Laufwerke geschieht mit herausnehmbaren Rahmen. Die Laufwerke sitzen dabei einzeln entkoppelt auf Gummilagern in den Rahmen. Ordnungsliebhaber kommt das HAF 932 entgegen, indem sich Kabel hinter dem mit entsprechend vielen Kabellöchern versehenem Motherboard-Träger verstauen lassen.

In Sachen Kühlung bietet das Cooler Master HAF 932 viel. Durch die doppelte Netzteilposition, wahlweise oben oder unten im Gehäuse, bleibt viel Freiraum, um einen Dual- oder Triple-Radiator für die Wasserkühlung intern anzubringen. Die nötige Schlauchdurchführungen sind vorsorglich vorhanden. Für Lüfteranbringungen stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Serienmäßig verfügt das HAF 932 über einen LED-beleuchteten 230 mm Lüfter mit 700 U/min im Frontbereich, über zwei weitere Exemplare dieser Größe und Leistung, nur ohne Beleuchtung, im Seitenteil sowie im Deckel. Ein 140 mm Lüfter mit 1200 U/min sitzt im Heckbereich. An Stelle der eingebauten Lüfter können auch bis zu neun herkömmliche 120 mm Lüfter angebracht werden. Das wären vier im Seitenteil, zwei im Deckel, zwei im Boden, einer im Heck. Damit können dem Cooler Master HAF 932 gute Voraussetzungen für hohe Ansprüche an die Kühlleistung bescheinigt werden.

Meinung der Redaktion

Das Cooler Master HAF 932 ist ein durchdachtes Gehäuse mit sehr gutem Gegenwert. Der erste gute Eindruck des mächtigen Gehäuses wird durch die enthaltenen Voraussetzungen für den Systemaufbau und die solide Bauweise einhergehend mit der guten Verarbeitung bekräftigt. Die drei 230 mm Lüfter und der weitere 140 mm Lüfter erlauben eine Luftkühlung für gehobene Ansprüche. Der sehr gut gelöste Einbau in schraubenloser Form für Erweiterungskarten sowie der Laufwerke erfreut mit der erkennbaren Sorgfalt, mit der das HAF 932 entwickelt wurde.

Kommentare

Jonez

AW: Cooler Master HAF 932 Gehäuse

Also ich weiss nicht, ich find das Teil irgendwie potthässlich.
Die vielen Löcher in der Seite und im Deckel für die Schrauben, der komische Aufsatz auf dem Deckel (hat das einen Zweck?)...

Und ich bevorzuge immer noch das simple festschrauben der Laufwerke und Steckkarten gegenüber allen Schnellbefestigungen.

geschrieben am 12.10.2008 um 21:59 Uhr
jetstriker

AW: Cooler Master HAF 932 Gehäuse

Die Front find ich gut!

Aber die Seite ist wie du sagtest, Jonez, wirklich potthässlich!

Außerdem versteh ich nich wie man auf sonnen fetten Lüfter stehn kann!

Hätten die in die Seite nen normales Window geschnitten und oben 3mal 120mm Lüfter drin,

könnte man auch ne Wasserkühlung einbaun, aber ohne diese hässlichen Schraubenlöcher:bah

:mm

Das review an sich is erste Sahne... wie immer:)

geschrieben am 17.10.2008 um 13:54 Uhr


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