Test: BitFenix Colossus im Test
Messungen & Eindrücke
Die Messungen am BitFenix Colossus schließen wir mit gemischten Gefühlen ab. Einerseits war die Grundtemperatur durchgehend vergleichsweise hoch, dafür stieg sie unter Last nicht viel weiter an. Der Geräuschpegel war durchgehend recht niedrig, wurde unter Last aber durch die immer schneller drehenden Lüfter der Grafikkarten in die Höhe getrieben. Offensichtlich gelangt trotz der verbauten 230-Millimeter-Lüfter nicht ausreichend Frischluft in das Gehäuse.
| Messung | Idle 5V | Last 5V | Idle 12V | Last 12V |
|---|---|---|---|---|
| Temperatur | 6.2K | 9.2K | 5.5K | 8.2K |
| Lautstärke | 37.7dB | 50.7dB | 38.6dB | 51.3dB |
Die Lüfter sind als sehr leise zu bezeichnen. Wir regelten in diesem Fall alle Lüfter durch die interne Lüftersteuerung, die einen Bereich von 6-12V stufenlos abdeckt. Leider neigte der obere Lüfter zu Nebengeräuschen. Teilweise war ein deutliches Klappern zu hören. Wir haben uns unter unseren Facebook-Fans umgehört und stellen damit aber offensichtlich eine Ausnahme dar.
Die Entkopplung der Festplatte war in Ordnung. Während der Testläufe war sie nur sehr selten aus dem System herauszuhören. Im Allgemeinen waren kaum Vibrationen zu spüren. Die Materialkombination aus Gummi, Stahl und Kunststoff scheint hier wohl aufgegangen zu sein.
Während des Betriebs leuchtet das Gehäuse an den ansonsten weißen Stellen. Durch zwei Tasten lässt sich bei unserem Modell farblich zwischen grün und rot wechseln. Das Colossus gibt es aber auch in anderen Beleuchtungsvarianten. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Beleuchtung pulsieren zu lassen. Ist einem die Lichtspielerei doch zu kitschig, lässt sich diese auch einfach abstellen.

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