Test: Antec LanBoy Air im Test
Messungen & Eindrücke
Bei den Messungen der Temperatur under Lautstärke zeigt sich das Antec LanBoy Air von seiner besten Seite. Die Temperaturen sind durchweg als sehr gut zu bewerten und überflügeln einen Großteil unserer bisher getesteten Gehäuse. Das liegt natürlich zu einem großen Teil an den vielen Lüftern, die sich aber während des Testbetriebs zumeist ruhig verhielten.
| Messung | Idle 5V | Last 5V | Idle 12V | Last 12V |
|---|---|---|---|---|
| Temperatur | 3.7K | 7.2K | 2.7K | 6.2K |
| Lautstärke | 37.7dB | 49.3dB | 46.9dB | 52dB |
Die Lautstärke bewegte sich beim Betrieb mit 5V auf einem niedrigen Niveau. Gerade wegen der hohen Anzahl an verbauten Lüftern im LanBoy Air hätten wir das so nicht erwartet. Beim Betrieb mit 12V machen sich die Lüfter allerdings bemerkbar und der Geräuschpegel steigt stark an.
Die Lüfter an sich sind qualitativ sehr hochwertig. Während des Betriebs waren in keinem Regelbereich Nebengeräusche zu vernehmen. Schade ist allerdings, dass sie sich nicht an eine externe Steuerung anschließen lassen, weil sie lediglich über einen 4-poligen Molexanschluss verfügen. Die Temperaturüberwachung spielt auf LAN-Partys mit Sicherheit eine große Rolle. Deshalb wäre auch anzunehmen, dass in diesem Milieu häufiger externe Steuerungen eingesetzt werden.
Von der Festplatte war kaum etwas zu hören. Die freischwebende Montage auf Gummischienen scheint die Festplatte perfekt vom Gehäuse zu entkoppeln. Trotz des vielen Kunststoffes, der verwendet wurde, konnten wir während des Betriebs kein Vibrieren feststellen. Hier hat Antec offenbar ganze Arbeit geleistet.
Alle Grafikkarten werden auf ein und demselben Testsystem getestet. Anhand eine umfangreichen Auswahl an reproduzierbaren Benchmarks können wir die Leistung jeder einzelnen VGA genau bestimmen ...