Test: OCZ RevoDrive Hybrid

Kürzlich erweiterte OCZ das Portfolio an Solid State Drives mit der Hybrid-Solution-Serie. Das erste Modell dieser Reihe stellt die OCZ RevoDrive Hybrid dar. Das Besondere daran ist der Zusammenschluss einer ein Terabyte großen HDD mit einer 100 Gigabyte umfassenden SSD auf einer PCI-E-Steckkarte. Der Flash-Speicher dient dabei als Cache der mechanischen Festplatte und ermöglicht somit schnelle Zugriffszeiten sowie hohe Transferraten für die häufig genutzten Dateien. Die Verwaltung der Dateien übernimmt die Dataplex-Caching-Software, die völlig selbständig arbeitet.


Das Prinzip der effizienten Nutzung einer herkömmlichen Festplatte in Kombination mit einer SSD haben wir kürzlich im Test der OCZ Synapse vorgestellt. Der Unterschied ist jedoch, dass man mit der RevoDrive Hybrid eine All-in-one-Lösung erhält, bei der der Flash-Speicher und die konventionelle Festplatte auf einer Steckkarte untergebracht sind. Dadurch entfällt die Verkabelung der einzelnen Datenträger. Außerdem wird durch die PCI-Express-x4-Anbindung zum Mainboard eine höhere Datenübertragung möglich. Ein weiterer Vorteil ist der Zusammenschluss zweier SF-2281 Controller aus dem Hause SandForce zu einem Raid-0-Verbund, wodurch die Transferraten deutlich gesteigert werden.

Allerdings hat das RevoDrive Hybrid auch zwei Nachteile gegenüber der Synapse-SSD. Zum Einen kommt eine 2,5-Zoll-Festplatte von Toshiba mit lediglich 5400 U/Min zum Einsatz, wodurch die Übertragungsraten niedriger sind als bei einer herkömmlichen Festplatte mit 7200 U/Min. Der zweite Punkt ist die Notwendigkeit der Einrichtung des RevoDrive Hybrid als Systemlaufwerk, da sonst die Caching-Funktion nicht genutzt werden kann. Dadurch muss das Betriebssystem neu installiert beziehungsweise ein Image aufgespielt werden. Eine Einschränkung haben allerdings beide Caching-Lösungen, da zurzeit lediglich Windows 7 in der 32- sowie 64-bit-Version von der Dataplex-Software unterstützt wird.

Nach dem Einbau und  Einrichtung des Datenträgers als Systemlaufwerk und anschließender Installation der Dataplex-Caching-Software von Nvelo ist die Arbeit für den Anwender erledigt. Die Software entscheidet nun mit Hilfe des selbstlernenden Caching-Algorithmus, welche Daten häufig verwendet werden und speichert diese im Cache ab. Bereits nach zwei bis drei Ausführungen der Dateien ist ein deutlicher Performance-Schub spürbar.

Neben TRIM unterstützt das Laufwerk auch VCA 2.0, SMART, ECC sowie wahlweise eine 128- bzw. 256-bit-Verschlüsselung zum Schutz der Daten.

Hersteller Bezeichnung Kapazität Preis
OCZ RevoDrive Hybrid 100GB 577.04€


Inhaltsverzeichnis

  1. OCZ RevoDrive Hybrid
  2. Die SSD im Detail
  3. Die Testplattform
  4. So testet PC-Max
  5. Benchmarks
  6. Fazit

Kommentare

Man müsste die festplatte mal überlängeren zeitraum testen, ob es wie bei den SSD´s mit Sandforce-Controllern zu einem leistungseinbruch kommt oder net.

geschrieben am 26.03.2012 um 19:30 Uhr

In Zukunft wirst du so etwas sicher bei uns sehen. Jedoch benötigt man für so ein Vorhaben einen guten Hersteller, der seine Produkte auch für einen lägeren Zeitraum zur Verfügung stellt. Aber wir behalten das im Hinterkopf ;)

geschrieben am 26.03.2012 um 22:13 Uhr

Ein Interessantes Stück Hardware und eine interessante Philosophie, aber ich persönlich würde das nicht nutzen.

Ich habe in meinem Rechner eine 256GB Samsung SSD für System, Programme und Spiele und eine 500GB Platte für Downloads, temporäre Daten etc drin. Alles wichtige liegt auf nem NAS. Das ist geschwindigkeitstechnisch mit sicherheite performanter, als die Lösung von OCZ. :)

geschrieben am 27.03.2012 um 08:28 Uhr

Klingt definitiv interessant, wenn sich das ganze preislich vielleicht ein wenig reguliert...wäre das auch was für mich ;) Mir sind nämlich die reinen SSD´s zu klein für das teure Geld...

geschrieben am 05.04.2012 um 19:22 Uhr

das wär mir definitiv zu viel Geld, am preis muss noch was gemacht werden

geschrieben am 07.05.2012 um 17:26 Uhr

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