Test: ADATA SP900 - 128 GB SSD

Die SSD im Detail

Das Herzstück der SSD bildet der SF-2281-Controller aus dem Hause SandForce mit einer optimierten Firmware. Dem zur Seite steht asynchroner NAND-Speicher von Micron, welcher in 25-Nanometer-Strukturbreite gefertigt ist. Dia Mainboard-Anbindung wird über ein SATA-6Gb/s-Interface realisiert. Neben TRIM unterstützt das Solid State Drive auch eine transparente Datenkompression und Verschlüsselung zum Schutz der Daten vor unbefugtem Zugriff.

Technische Daten
HerstellerADATA
BezeichnungSP900
SeriePremier Pro
NAND-TypMicron MLC, 25nm, asynchron
Besonderheitenkein Overprovisioning-Bereich
ControllerSandForce SF-2281
Transferraten (lesen/schreiben)550 / 520 MByte/s
Preis100.98€

Die ADATA SP900 gibt es mit Speicherkapazitäten von 64, 128 und 256 Gigabyte. Wie üblich, fällt die Leistung der kleineren Modelle etwas geringer aus. Das von uns getestete 128-Gigabyte-Modell liest laut Hersteller mit 550 MByte/s und schreibt mit 520 MByte/s. Die 64-Gigabyte-Variante erreicht eine Schreibrate von 505 MByte/s und das 256-Gigabyte-Modell sogar 530 MByte/s. Die Leseraten sind bei allen Varianten identisch. Die maximalen Ein- und Ausgabe-Operationen pro Sekunde liegen beim Schreiben von vier Kilobyte großen Datenblöcken bei 85.000 IOPS - im Falle der 64 und 128-Gigabyte-Varianten. Das 256-Gigabyte-Modell erreicht sogar 90.000 IOPS.

Der Vorteil der SandForce-Controller ist neben der hohen Performance die transparente Datenkompression. Dadurch werden die Dateien - abhängig vom Dateityp - komprimiert und somit verkleinert. Somit müssen weniger Datenblöcke geschrieben werden, was zum Einen die Geschwindigkeit steigert und zum Anderen der begrenzten Anzahl an Bearbeitungszyklen und somit der Lebensdauer des Flash-Speichers zugutekommt.

Beim Speicher setzt ADATA asynchrone MLC-Zellen von Micron ein, welche in 25-Nanometer-Strukturbreite hergestellt sind. Der Speicher unterstützt den "ONFI 1.0"-Standard. Auf der Ober- sowie auf der Unterseite der Platine befinden sich insgesamt 16 Speicherchips mit einer Kapazität von 8 Gigabyte.

Der Datenträger kommt in einem schwarz eloxierten Gehäuse aus Aluminium und im 2,5-Zoll-Format daher. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Datenträger noch ein 3,5-Zoll-Wechselrahmen, eine Kurzanleitung sowie ein Aktivierungscode für Acronis True Image HD. Die Software kann von der Internetseite des Herstellers heruntergeladen werden. ADATA gewährt eine Garantie von drei Jahren und beziffert die mittlere Betriebsdauer mit einer Millionen Stunden.


Inhaltsverzeichnis

  1. ADATA SP900 - 128 GB SSD
  2. Die SSD im Detail
  3. Die Testplattform
  4. So testet PC-Max
  5. Benchmarks
  6. Fazit

Kommentare

Sandforce - nein, danke! Keine Ahnung, weshalb Unmengen an SF-Modellen auf dem Markt geworfen werden, die mit vermeintlich "sinnvolle" Features einen Mehrwert darstellen sollen!?

Lieber einen bewährten Marvell- oder Samsung-Controller und vielleicht ein paar Prozentpunkte weniger (theoretische) Leistung ... dafür in der Praxis zuverlässig!

geschrieben am 02.07.2012 um 17:57 Uhr

Unverständlich, dass Adata die Datensicherheit hinter ein paar GB mehr Speicher stellt.

geschrieben am 03.07.2012 um 22:42 Uhr

Kann da Drachenorden nur zustimmen. Es scheint auf dem Markt wirklich nur SandForce zu geben...

geschrieben am 04.07.2012 um 08:36 Uhr

@ Sigma
Da ADATA im Gegensatz zu manch anderen Herstellern in der LAge ist, die NAND Flash Chips im Vorfeld rigoros zu testen, können wir uns die kleine Spare-Area erlauben. Diejenigen, die qualitativ schlechtere Chips verwenden, unterlassen dies aber tzunlichst. Nicht umsonst geben wir dennoch 3 und bei der neuen SX910 sogar 5 Jahre Garantie.

geschrieben am 11.07.2012 um 15:19 Uhr

@ Hummingbird
Garantie ist zwar eine sache, sie schützt jedoch nicht vor Datenverlust und Leistungseinbrüchen durch den Sandforcecontroller.

geschrieben am 11.07.2012 um 17:02 Uhr

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