Test: Western Digital Black NVMe SSD im Review

Western Digital versucht bereits seit längerer Zeit, es mit den vorherrschenden Konkurrenten im Highend-SSD-Bereich aufzunehmen. Nach der Übernahme von SankDisk und einer Reihe an Optimierungen in der Produktion ist mit der aktuellsten WD Black NVMe nun ein passender Kandidat erscheinen, der diese Aufgabe meistern soll. Ob dies gelingt, zeigt unser Test. 


Western Digital hat inzwischen eine ganze Reihe an SSD-Produkten im Angebot, welches nun mit der aktualisierten Black-Serie in Form neuer NVMe-Speicher mit bis zu 1TB Speicher erweitert wird. Ansprechen sollen die Black-SSDs vor allem Enthusiasten und Power-User, die meist auch ein entsprechendes Budget für diese Art von Hardware zur Verfügung haben. Nichtsdestotrotz will Western Digital preislich flexibel bleiben, weshalb auch günstigere Versionen ab 250GB angeboten werden. 

Ein wichtiges Detail ist zunächst, dass die neue Performance-Klasse von Western Digital WD Black NVMe heißt, meist gekennzeichnet mit dem Erscheinungsjahr 2018. Dabei handelt es sich um die zweite Generation der Black-SSDs, die vor allem dank der 3D-TLC-NAND-Technologie einen deutlichen Vorsprung bei der Leistung verspricht. Vor allem will man damit auch in der Lage sein, die starke Stellung Samsungs mit der 900er-Reihe zu schwächen. 

Anstatt sich wie in der Vergangenheit auf Drittunternehmen zu verlassen, hat WD viele Ressourcen investiert, um einen möglichst performanten Controller zu kreieren. Unseren Informationen nach wurde dieser in 28nm gefertigt und nutzt einen Chip auf ARM-Basis. Außerdem sollen Optimierungen in der Elektronik dafür sorgen, dass die maximale Performance problemlos für eine längere Zeit aufrecht gehalten wird. Das ist besonders vor dem Hintergrund interessant, dass viele leistungsstarke NVMe-SSDs bereits nach kurzer Zeit den Datendurchsatz drosseln müssen - aus Gründen der Überhitzung. 

Western Digital nutzt bei dieser SSD den 64-Layer-BiCS-3D-TLC-NAND-Speicher, der in Kooperation mit Toshiba entwickelt wurde. Dieser erlaubt das Abspeichern von drei Bits pro Zelle. Nach diesem Prinzip arbeiten immer mehr SSD-Hersteller, da so mehr Daten pro Platzeinheit untergebracht werden können. 

In der Regel steigt die maximale Datenrate mit der Speicherkapazität an, im Falle der WD Black NVMe leistet aber schon das 250GB-Modell eine sehr gute Performance. Trotzdessen ist die WD Black keine Enterprise-SSD, dafür ist auch die TBW mit maximal 600TBW für das 1TB-Modell zu gering. 

Als Software dient bei Western Digital das WD SSD Dashboard, welches stark dem Pendant für SanDisk-SSDs ähnelt. Sie ist übersichtlich gehalten und bietet die wichtigsten Informationen zusammengefasst. 

Preislich sind die neuen Black-SSDs - wie schon erwähnt - sehr attraktiv, vor allem im direkten Vergleich mit der Samsung 960 Pro Reihe. 


Inhaltsverzeichnis

  1. Western Digital Black NVMe SSD im Review
  2. Testmethoden
  3. CrystalDiskMark
  4. AS SSD
  5. PCMark8
  6. Iometer
  7. Fazit

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