Test: Thermaltake Iris Optical RGB Maus im Test

Thermaltake bietet unter der Marke Tt eSports mit der Iris Optical RGB eine Maus an, wo der Name auch Programm ist: Versprochen wird eine sporttaugliche Gaming-Maus mit optischem Sensor und RGB-Beleuchtung zum günstigen Preis. Klingt gut - ob es das auch in der Praxis ist, finden wir hier heraus.


Unter der Eigenmarke TT eSports bietet Thermaltake bereits eine ganze Reihe an interessanten Produkten für den ambitionierten Zocker - dazu gehören nicht nur klassische Eingabegeräte, sondern beispielsweise auch Taschen und Rücksäcke. Mit der Tt eSports Iris Optical RGB besinnt man sich aber zurück zu den wichtigen Dingen, dazu gehören natürlich auch Gaming-Mäuse. Aus dem Namen kann man bereits gut herauslesen, mit welchen Features der Nager aufwartet. Auch der Preis ist eine klare Ansage: Lediglich 25 Euro zuzüglich Versand kostet das Modell derzeit im Internet. Ob es Thermaltake gelingt, mit der Iris sowohl Optik als auch Leistung zu einem attraktivem Preis anzubieten, zeigt unser Testbericht.

Tt eSports Iris Optical RGB
SensortypOptisch
SensormodellPixart PWM 3325
Auflösung5000 DPI
Abfragerate2000 Hertz
Tasten6 (inkl. Mausrad)
Haltbarkeit (Haupttasten)20 Millionen Klicks
Gewicht95 Gramm
Abmessungen12,3 x 6,9 x 4,1 cm
Preisca. 25€ (05/2018)

 

Lieferumfang und Verarbeitung

Gefallen hat uns schon zu Beginn die hübsche Lieferbox, in der uns die Iris RGB erreichte. Dessen Vorderseite glänzt schön und und präsentiert die wesentlichen Verkaufsmerkmale. Klappt man den Karton auf, zeigen sich noch hübsch die Maus selbst und die wichtigsten Features rechts daneben. Wer jetzt noch ein passendes Zubehörpaket erwartet, wird allerdings enttäuscht. Im Inneren finden wir lediglich die obligatorischen Papiere. Das haben wir bei einer Maus dieser Preisklasse aber auch erwartet.

Beim Gehäuse der Maus dominiert klar der raue, dunkle Kunststoff. Im eingeschalteten Zustand zeigt sich dann aber auch das beleuchtete Firmenlogo und der Farbstreifen, der die linke und rechte Seite der Iris verbindet. Unterbrochen wird das Design zwischen der Handballenauffale und den beiden Haupttasten - bei letzteren handelt es sich laut Thermaltake um "Gaming Grade Switches", die bis zu 20 Millionen Betätigungen aushalten.

Von oben betrachtet wirkt die Iris RGB fast wie eine symmetrische Maus, doch die hochgezogene linke Maustaste und natürlich die seitlich angebrachten zwei Daumentasten verraten schließlich, dass wir es mit einem Rechtshändermodell zu tun haben. Die wabenförmig gemusterten Seitenflächen gibt es hingegen auf beiden Seiten der Maus, sie bestehen aber ebenfalls aus Kunststoff und nicht etwa aus griffigem Gummi. Unten finden wir noch die zwei breiten Gleitpads, jeweils vorne und hinten eines.

Durch das viele Plastik ist die Maus vergleichweise leicht, denn sie bringt gerade mal 95 Gramm auf die Waage. Das offizielle Gewicht wird inklusive dem Kabel mit 191 Gramm angegeben. Das Kabel ist nur von Gummi umgeben, es hat eine Länge von 180 Zentimetern.

Praxistest

Auch wenn die Iris RGB via Plug&Play genutzt werden kann, empfiehlt sich immer ein Blick auf die passende Herstellersoftware, in diesem Fall das Tool Command Center Pro. Das Programm ist knapp 20 Megabyte groß und kann auf der Produktseite kostenlos heruntergeladen werden. Abgesehen von der Tatsache, dass der Nutzer Englisch können muss, ist die Bedienung aber unkompliziert und größtenteils selbsterklärend.

Es gibt prinzipiell fünf Profile, welche angelegt werden können. Eingestellt werden kann je Profil die Tastenbelegung der Maus, mögliche Makros und natürlich die RGB-Beleuchtung. Neben bekannten Effekten wie Breath, Static und Pulse besteht auch die Möglichkeit, die LEDs von einzelnen Klicks oder PC-Komponenten wie der CPU(-Temperatur) abhängig zu machen. Zu guter letzt lassen sich noch DPI-Rate des Pixart PMW 3325 (zwischen 100 und 5000 DPI) und die Polling Rate (maximal 2000 Hertz) einstellen.

In unseren Testrunden mit Battlefield 1 und Counter Strike zeigte die Iris, dass in ihr tatsächlich eSports-Gene stecken. Die Maus reagierte stets schnell und präzise. Große Überraschungen gab es dabei nicht - sowohl in positiver, als auch negativer Hinsicht. Die Form erwies sich dabei als ordentlich. Sicherlich gibt es Mäuse mit ergonomischeren Formen und angenehmeren Materialien (speziell an den Seiten), doch anbetracht des Preises haben wir an dieser Stelle nichts auszusetzen. Schade ist lediglich, dass die Maus nur für Rechtshänder geeignet ist, denn ihr günstiger Preis macht sie zu einer interessanten Gaming-Maus für Einsteiger, und zwar unabhängig von der bevorzugten Hand.

Fazit

Thermaltake hat bei der Iris Optical RGB eigentlich alles richtig gemacht: Vom Design über die Performance bis hin zur schön realisierten RGB-Beleuchtung haben wir an der Maus nichts auszusetzen - immer mit der Information im Hinterkopf, dass der Nager nur 25 Euro kostet (Stand 05/2018). Das macht die Iris im Übrigen auch zu einem passenden Konkurrenten der ebenfalls günstigen Corsair Harpoon RGB, die wir hier näher unter die Lupe genommen haben. Von uns bekommt die Thermaltake Tt eSports Iris Optical RGB eine Redaktionsempfehlung ausgesprochen.

Kommentare

Noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste und teile der Welt deine Meinung mit!

Zum Thread im Forum

Anzeige

Preisvergleich

Verwandte Themen