Test: Steelseries Sensei Gaming-Maus

Bewertung & Praxistest

Bei genauerer Betrachtung ist die objektive Bewertung einer Maus ist ein äußerst schwieriges Unterfangen: Einerseits fehlt aller meistens schlicht die Möglichkeit, die von den Herstellern versprochenen Sensoreigenschaften nachmessen beziehungsweise verifizieren zu können. Anderseits lassen sich manche Eigenschaften einer Maus wie beispielsweise die Ergonomie und Tastenposition überhaupt nicht objektiv oder gar quantitativ erfassen. Dabei sind es häufig gerade die kleinen Details, die für den Anwender subjektiv durchaus den Unterschied zwischen „nur gut“ und „praktisch perfekt“ ausmachen können. Vor diesem Hintergrund kann die folgende Bewertung lediglich als eine Art Kurzfassung des bislang beschriebenen Urteils dienen. Auch auf eine Gewichtung der einzelnen Unterpunkte verzichten wir bewusst.

Bewertung
Funktion Note
Qualität
Mausrad Gut
Tastendruck Sehr gut
Verarbeitung Sehr gut
Technik
DPI-Range / DPI-Stufen Sehr gut
Lift-Off-Distanz Sehr gut
Tracking Sehr gut
Handling
Gleitvermögen Gut
Grip Sehr gut
Weitere Merkmale
Ausstattung Gut
Software Gut
Gesamt Sehr gut
Positive Merkmale LCD- Display, Exact Tech, für Links- und Rechthänder
Negative Merkmale keine Gewichte

Praxistest

Der durchweg positive Eindruck, den die Sensei bislang hinterlassen hat, bestätigt sich - wenig überraschend - auch beim (all)täglichen Arbeiten und Spielen. So bewältigte sie beispielsweise die Erstellung des vorliegenden Tests, sowie alle anderen während des Testzeitraums, anfallenden „Arbeitsaufträge“ mühelos und ohne den geringsten Anlass zur Kritik. So richtig zuhause aber fühlt sie sich in Spielen. Wobei gerade die Steuerung des Nagers in unseren gewählten Testszenarien (Skyrim, BFBC2 und UT2004) aufgrund des relativ geringen Gewichts und der sauber abgerundeten Teflon-Skates ausgesprochen flink und agil erfolgt. Dabei leistete sich der Sensor auf den getesteten Mausunterlagen keinerlei Ungenauigkeiten oder gar Aussetzer, sondern setzte die Eingaben unabhängig von der Abtast- bzw. Zeigergeschwindigkeit jederzeit ungemein zuverlässig und präzise um. Zum Einsatz kamen zwei Stoffpads in Form des Mionix Alioth 400 und Roccats Taito sowie zwei Plastikpads. Das Stainless von Gamersware und Rantopads Speedpad dienten als Probeunterlage. Auf transparenten Oberflächen wie unbehandeltem Glas verweigert der ADNS-9500-Laser aus dem Hause Avago den Dienst.

Das Sensor-Tuning mit Hilfe der besprochenen Exact-Accel-, Exact-Aim- und Free-Move-Features funktioniert in der Praxis ebenfalls. So haben die verschiedenen Einstellungen einen reproduzierbaren Einfluss auf das Tracking. Ob dieser als positiv empfunden wird, muss allerding jeder Anwender für sich selbst entscheiden und ist sicherlich nicht zuletzt auch eine Frage der Gewöhnung. Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch die wenigen, bei der Xai eventuell noch vorhandenen Schwächen (Stichwort Boot-Bug) offensichtlich erfolgreich beseitigt wurden. So traten während der gesamten Testdauer und an drei verschiedenen Rechnern keinerlei Probleme diesbezüglich auf.


Inhaltsverzeichnis

  1. Steelseries Sensei Gaming-Maus
  2. Lieferumfang & Ausstattung
  3. Die Sensei im Detail
  4. Treiber & Software
  5. Bewertung & Praxistest
  6. Fazit

Kommentare

Wunderschön! Die anpassbare Beleuchtung trifft genau meinen Geschmack, nette Spielerei. Die fehlenden Gewichte sind für mich persönlich kein "negatives Merkmal" - habe ich noch nie bei einer Maus vermisst :p

geschrieben am 30.04.2012 um 23:08 Uhr

@Popov36:
für mich ist das genialste an der Sensei die Tatsache, dass du über das Display auf der Unterseite alles direkt auf der Maus einstellen kannst (bis auf die Beleuchtung). Völlig ohne Treiber und so....
Gruß Andreas
PS: Gewichte werden tatsächlich überbewertet ;)

geschrieben am 02.05.2012 um 08:27 Uhr

Wie lässt sich Display denn bedienen ? Sind alle Einstellungen schnell und einfach erreichbar oder muss man sich durch viele Menüpunkte klicken ?
Ich denke, die Sensei wird mein nächster Nager :)

geschrieben am 02.05.2012 um 13:33 Uhr

Na ja, so komfortabel wie in der Treibersoftware selbst isses natürlich nicht, aber mir persönlich gefällt halt die damit verbundene Flexibilität sehr sehr gut.

geschrieben am 02.05.2012 um 17:09 Uhr

Stimmt, der Gedanke die Maus immer und überall auch ohne Treiber mit allen Features nutzen zu können gefällt mir sehr gut. Wird gekauft :)

geschrieben am 02.05.2012 um 17:42 Uhr

da machste bestimmt nix falsch, bei mir hat sie seit dem Test ihre Vorgängerin (Kone) klar und eindeutig verdrängt...

geschrieben am 02.05.2012 um 20:39 Uhr

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