Test: Rapoo E6700 Bluetooth-Tastatur im Test

Rapoo vereint mit der E6700 erneut Tastatur und Touchpad, ohne dabei die Mobilität zu sehr einzuschränken. Die kompakten Ausmaße zusammen mit der drahtlosen Verbindung sollen speziell mit den heutigen, recht dünnen Tablets harmonieren. Ein modernes Design und hochwertig verarbeitete Materialien gehören ebenfalls zu den Punkten, mit denen das E6700-Keyboard überzeugen will. Ob Rapoo ein hervorragendes Eingabegeräte für die Mobile-Sparte präsentieren kann, klären wir in unserem kurzen Test.


 

Mit der zunehmenden Beliebtheit von Tablets wächst ebenso das Interesse an geeignetem Zubehör. Letzteres der Hersteller Rapoo in großen Umfang an. Im Portfolio des Unternehmens befinden sich vorwiegend kabellose Mäuse, Tastaturen, Headsets und Lautsprecher für mobile Endgeräte. Der Hersteller genießt derzeit überwiegend in der eigenen Heimat China einen hohen Bekanntheitsgrad. Hierzulande sollen die Produkte vor allem aufgrund der hochwertigen Verarbeitung und dem modernen Design zu einem gleichzeitig fairen Preis potenzielle Käufer finden. Inwiefern dies auch auf die Tastatur-Toupad-Kombination E6700 zutrifft, zeigt dieser Test.

Lieferumfang

Im Lieferumfang der E6700 ist neben der Tastatur mit Touchpad lediglich ein USB-Kabel zum Aufladen des fest verbauten Akkus und eine kurze Anleitung enthalten, die auch die Benutzung der Windows-8-Toch-Gesten erläutert. Das mitgelieferte Kabel hat an dem einen Ende ein USB-A-Stecker und an dem anderen, tastaturseitigen Abschluss einen USB-Micro-B-Stecker. Somit muss der Akku nicht über den PC geladen werden, sondern kann auch mit einem Smartphone- oder Tablet-Ladegerät aufgeladen werden.

Design & Verarbeitung

Rapoos E6700-Keyboard wurde in den Ausmaßen recht kompakt gehalten und belegt daher nur 33,1 x 10,1 Zentimeter. Der Akku im hinteren Teil der Rückseite bewirkt, dass die Oberseite der Tastatur leicht angewinkelt ist, sodass die Tasten besser erreicht werden können. Dies führt gleichwohl dazu, dass die Tastatur sehr dünn ist. Lediglich sechs, beziehungsweise vier Millimeter mit durchgedrückten Tasten sind es an den dünnsten Stellen. Die Dicke an den Stellen mit Akku beträgt immerhin 1,4 Zentimeter. Ein Gewicht von 260 Gramm ist für den mobilen Einsatz vollkommen in Ordnung.

Die Tastatur schließt nicht direkt mit den äußeren Tasten ab, sondern es wurde noch Platz für einen schmalen Rand gelassen, um die Stabilität zu erhöhen. Tastenfeld sowie Touchpad liegen auf einer Ebene und gehen ohne Trennung direkt ineinander über. Der Rahmen auf der Oberseite besteht aus einem dünnen, silbern-glänzenden Metall, das die Tastatur optisch aufwertet. Gleichzeitig dient der Rahmen zum Übergang auf die Rückseite, die aus gebürstetem Aluminium besteht. Einzig der Akku-Deckel wurde aus Kunststoff gefertigt. Letzterer wurde farblich - zumindest bei unserer blauen Version - dennoch so gut abgestimmt, dass ein Unterschied zur restlichen Rückseite erst auf den zweiten Blick auffällt. Die Beschriftung der Tasten und LEDs auf dem Akku-Deckel sind aufgrund der Beschichtung leider nicht einfach lesbar.

Vier Gummi-Stopper auf der Tastatur-Rückseite sorgen für eine ausreichende Haftung auf den meisten Tisch-Oberflächen.

Das Tastatur-Layout entspricht größtenteils dem eines üblichen Notebooks. Die Pfeiltasten sind in normaler Größe gehalten und zusätzliche Tastenbelegungen können mit der Fn-Taste realisiert werden. Die Button-Größe fällt aufgrund der Kompakten Maße der E6700 natürlich kleiner aus als bei Desktop-Tastaturen.

Bei der vorliegenden Variante mit weißer Oberfläche sind die Tasten zwar sehr gut lesbar, jedoch zeigen sich Verschmutzungen gerade im mobilen Gebrauch schneller und lassen sich naturgemäß weniger gut beseitigen.

Die Tasten selbst sind rund sowie flach gestaltet und werden jeweils mit kleinen Abständen auseinander gehalten. Vergleichbare Keyboards, die überwiegend auch in Notebooks vorzufinden sind, nutzen die gleichen Schalter - die sogenannten "scissor-switches". Diese ermöglichen die flache Bauweise, wobei auch die Zuverlässigkeit und der klare Tastenanschlag als Vorteile zählen.

Das Touchpad ist ausreichend groß dimensioniert und verfügt über zwei simulierte Maustasten am unteren Rand, auf welche mit einem Trennstrich hingedeutet werden soll.

Praxisbetrieb

Die Inbetriebnahme der E6700 geht relativ einfach vonstatten: Nach dem Anschalten der Tastatur muss der Connect-Knopf betätigt werden, woraufhin die Bluetooth-LED blinkt und die Tastatur mit dem gewünschten Gerät verbunden werden kann. Bei der ersten Koppelung muss die Verbindung mit einem Code über die Tastatur bestätigt werden.

Eine zweite LED dient zur Anzeige des Akku-Standes, wobei diese nicht erlaubt die verbleibende Ladung anzugeben. Einzig beim Laden des Akkus signalisiert die LED nach dem Erlöschen des Lichts, dass der Akku vollständig geladen ist.

Im Praxistest erweist sich die kompakte Tastatur als überaus nützlich und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ist auch eine schnellere Schreibgeschwindigkeit möglich. Für längere Texte ist eine ausgewachsene Tastatur natürlich zu bevorzugen. Den Aufgaben am Tablet zeigt sich die E6700 gewiss gewachsen. Der geringe Abstand zwischen Tastatur und Touchpad führt allerdings manchmal zu ungewollten Touch-Eingaben, wenn beispielsweise die relativ kleine Eingabe-Taste verfehlt wird. Ein kräftiger Tastendruck kann zudem dazu führen, dass sich die Tastatur in der Mitte auf den Untergrund durchdrückt. Praktisch wirken sich diese Nachteile dennoch kaum negativ aus.

Mit einer Reichweite von mindestens acht Metern, erfolgte die Kommunikation mit der Tastatur in unserem Fall problemlos.

Fazit

Zusammenfassend können wir sagen, dass Rapoo mit der E6700 eine sehr interessante Tastatur-Touchpad-Kombination auf den Markt gebracht hat. Speziell für Tablets und andere mobile Begleiter ohne eigene Tastatur eignet sich diese Lösung besonders gut. Dadurch, dass der Betrieb drahtlos erfolgt, ist auch ein heimischer Gebrauch auf der Couch in Kombination beispielsweise mit einem HTPC denkbar. Besonders gut gefällt die Tastatur mit ihrem modernen Design und durch die sehr guten Verarbeitung. Das Layout der Tastatur ist vollständig und sinnvoll unterteilt. Der Tastenanschlag lässt sich mit einer gewöhnlichen Notebook-Tastatur vergleichen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist daher auch ein schnellerer Schreibstil möglich. Die Kombination mit dem Touchpad erweist sich als komfortable Lösung und ist vor allem für touch-optimierte Betriebssysteme sehr praktisch. Die Inbetriebnahme funktioniert einfach und Medientasten wurden über die Fn-Taste realisiert, weshalb der Funktionsumfang für eine solche kompakte Tastatur positiv zu erwähnen ist.

Auf der anderen Seite ist die fehlende Status-Anzeige des Akku-Standes ein Manko. Dieser Umstand wird dadurch ein wenig relativiert, dass der Akku sehr lange hält und mit normalen Ladegeräten für Smartphone oder Tablet aufgeladen werden kann.

Bei Amazon ist die E6700 für etwa 59 Euro (Stand: 04/2014) zu bekommen, was wir angesichts der Features für gerechtfertigt halten. Wer auf die Touch-Eingabemöglichkeit verzichten kann und wem die Tastatur zu lang ist, sollte sich hingegen nach Alternativen umsehen.

Hersteller Name Preis
Rapoo E6700 39.99€

Kommentare

yupp, Galerie is am orsch.
kann auch nichts sehen.

geschrieben am 27.04.2014 um 02:37 Uhr

Wäre schön, wenn sie mal repariert würde.

geschrieben am 15.05.2014 um 01:12 Uhr

Es würd mich mal interessieren, ob solche Tastaturen auch für die Xbox One erhältlich sind. ich hatte mal eine für die 360 probiert, die offiziell das unterstützen sollte, allerdings war dann erstens der Empfang schlicht weg besch...eiden...und dazu hats dann genau dort, wo ich es wirklich gern genutzt hätte, nämlich im Internet Explorer, nicht funktioniert.

geschrieben am 15.05.2014 um 11:47 Uhr

Wir kümmern uns um die Bildergalerie, sorry dass das so lange dauert.

geschrieben am 15.05.2014 um 16:38 Uhr

Kann man eigentich was zur Reichweite sagen? Taugt es was fürs Wohnzimmer (drei bis vier Meter Abstand zum Empfänger), wenn der Empfänger hinten in nem Schrank hängt?

geschrieben am 16.05.2014 um 07:20 Uhr

Wie im Test erwähnt, hat die Verbindung selbst nach 8 Metern mit direkter Sichtlinie nicht abgebrochen. Bei vier Metern im Schrank sollte es also auch funktionieren.

Galerie funktioniert nun!

geschrieben am 16.05.2014 um 11:56 Uhr

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