Test: Cougar Revenger S Gaming Maus im Test

Mit der Revenger S hat Cougar den Nachfolger des fast gleichnamigen Vorgängermodells auf den Markt gebracht. Letzterer konnte bei uns bereits einen Award gewinnen. Doch Cougar will seine sehr gute Einsteigermaus noch besser machen. Wir zeigen, ob dies gelungen ist.


Die im Herbst letzten Jahres erschienene Cougar Revenger landete bereits bei uns im Review und konnte sich dort eine Redaktionsempfehlung einholen. Sie konnte damals besonders dank des präzisen Sensors und des hübschen Designs überzeugen. Die Revenger S soll es noch besser machen - und kostet dabei zum Testzeitpunkt rund 20 Euro weniger. Ob wir es hier mit einem lohnenswerten Nachfolger zu tun haben oder ob doch noch böse Überraschungen auf uns warten, zeigt der Test.

Cougar Revenger S Gaming Maus
SensortypOptisch
SensormodellPixart PMW 3360
Auflösung12.000 dpi
Abfragrate2000Hz
Tasten6 (inkl. Haupttasten)
Haltbarkeit (Haupttasten)50 Millionen Klicks
Gewicht94 Gramm
Abmessungen65x43x130mm
PreisCa. 40€ (06/2018)

 

Lieferumfang und Verarbeitung

Geliefert wurde uns die Revenger S in einer kompakten, hübschen Box, die schwarz-orange gehalten ist und vorne noch einmal aufgeklappt werden kann. Im Inneren befindet sich neben der Maus und der Bedienanleitung noch ein Set an Gleitpads für die Unterseite (zwei vorne und ein großes hinten) sowie vier nette Cougar-Aufkleber.

Sofort aufgefallen ist uns das leichte Gewicht mit nur 93 Gramm. Das könnte einigen sogar zu leicht sein, jedoch dürften sich die meisten Gamer in diesem Gewichtsbereich wohlfühlen. Überdies misst der Nager 65x43x130mm und richtet sich an Rechtshänder. Das Kabel ist vergleichsweise dünn und von Gummi umgeben, es ist mit 180cm aber recht lang.

Auf der Oberseite finden wir größtenteils einen leicht glänzenden Kunststoff wieder, an den Seiten dominieren hingegen die gummierten Mulden in Wabenstruktur. Rechts gibt es außerdem zwei Daumentasten und zwischen den beiden Haupttasten noch eine DPI-Taste und das klickbare Mausrad. Letzteres ist zusammen mit dem Cougar-Logo via RGB beleuchtet und kann über die Software frei konfiguriert werden - das ist ja inzwischen Standard. Die Haupttasten besitzen übrigens Omron-Switches und sollen bis zu 50 Millionen Betätigungen aushalten. Die hinter den Haupttasten befindliche Kusntstoffstück lässt sich abnehmen.

Praxistest

Bei der Revenger S setzt Cougar auf exakt denselben optischen Sensor Pixart PMW 3360, der schon im Vorgänger Verwendung fand. Entsprechend gibt es an dieser Stelle nicht allzuviel neues zu berichten, denn der Sensor mit maximal 12.000 dpis arbeitet gewohnt fix und präzise. Wir verweisen an dieser Stelle auf den Test zur Revenger.

Auch die Cougar UIX genannte Software zum Konfigurieren der Maus haben wir im Vorgänger-Review genauer unter die Lupe genommen. Dort lassen sich unter anderem die Abfragerate einstellen, wo 2000, 1000, 500, 250 oder 125 Hertz möglich sind. Auch die DPI-Werte und die damit verbundene RGB-Beleuchtung lassen sich hier einstellen. Bezüglich RGB gibt es die gewohnten Modi wie Atmen, Regenbogen oder auch statische Farben. Ebenso können eigene Funktionen auf einzelne Tasten gelegt werden. Wir finden die Software optisch ansprechend und leicht verständlich - dafür Lob an Cougar.

Fazit

Auch wenn die Neuerungen der Revenger S gegenüber dem Vorgängermodell eher optischer Natur sind, konnte uns die Maus beim Zocken nach wie vor überzeugen. Würde die Revenger S erneut zum Preis von 60 Euro erscheinen, würde sie jedoch keine Redaktionsempfehlung bekommen. Dank des günstigeren Einstiegspreises von rund 40 Euro (Stand 06/2018) ist sie aber auch für den schmaleren Geldbeutel eine Überlegung wert und bekommt deshalb unseren begehrten Award verliehen.

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