NasCaMo
Schon seit August 2004 wartete das Projekt "NasCaMo" auf seine Fertigstellung. Nun ist es endlich vollbracht und das ehemalige LianLi PC60-Gehäuse erstrahlt in neuem Look. Neben neuen Füßen und einer Wasserkühlung wurde dem Gehäuse eine äußere Hülle aus fluoreszierendem Plexiglas und gebürstetem Aluminium verpasst.
Danksagung
Ein herzlicher Dank gilt den Sponsoren, die mich bei dem Projekt durch die Bereitstellung von Material und der Wasserkühlung unterstützt haben.
Es war einmal vor langer Zeit...
Im August 2004 entschloss ich mich, ein neues Casemod-Projekt zu beginnen. Nach einiger Recherche im Netz kam ich zum Entschluss, einen LianLi PC60 als Basis für diesen Mod zu nutzen. Da ich das Gehäuse sowieso komplett modden wollte und es nicht in Frage kam, nur ein neues Fenster hineinzuschnitzen, wollte ich ein wenig Geld sparen und entschied mich für ein gebrauchtes Gehäuse. Glücklicherweise fand ich in einem Online-Forum auf Anhieb jemanden, der sein LianLi PC60 verkaufen wollte. So wechselte das Gehäuse für knapp 80Euro den Besitzer.
Nach den ersten Eindrücken konnte es an die Planung gehen. Eigentlich war es selbstverständlich, dass ich dem Lian Li ein Window verpassen würde, jedoch wusste ich noch nicht, welche Form es haben sollte. Die Idee zu der Manta-Form kam mir, als ich die Karosserie meines alten RC-Modellautos, das "Manta Ray" von Tamiya, beim Aufräumen wiederfand. Auf der Karosserie abgebildet ein Manta.
Da mir das untere Drittel der Front nicht zusagte, entschloss ich mich, eine neue Front für das Gehäuse zu fertigen. Sie sollte vor allem schlicht gehalten und nicht mit Potentiometern, Schaltern und Tastern überzogen sein.
Außerdem wollte ich die Gehäusefüße aus Plastik ersetzen. Geplant waren Aluminium und grünes, fluoreszierendes Plexiglas in Sandwich-Aufbauweise.
Auch die Rückseite sollte nicht bleiben wie im Original. Der Plan sah vor, das Netzteil ein paar Zentimeter ins Gehäuseinnere ragen zu lassen, um die Rückseite im gewünscht sauberen Look erstrahlen zu lassen.
Da mir ein Kratzer auf der Oberseite des Gehäuses aufgefallen war, musste sie entsprechend auch bearbeitet werden. Ein Fenster alleine wäre jedoch zu einfallslos geworden. Die Idee, den Ausgleichsbehälter für die Wasserkühlung einfach auf diesen Kratzer zu setzen, war geboren.
Somit war die Planung abgeschlossen und das Projekt konnte beginnen...



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