Der be quiet! Casecon Contest
CaseCon 02: D.Heiße - concretronic
Auch diesmal war es Dominics Ziel ein Case zu bauen, was sich schon auf dem ersten Blick von allen anderen unterscheidet. Nachdem er bisher mit Holz, "Schnee", und Gold gearbeitet hatte, fiel diesmal die Wahl auf Beton. Mit dem Plan im Kopf ging es bei Dominic erst einmal mit einer 3D-Visualisierung los. Das Betongehäuse sollte nicht wie ein großer schwerer Klotz wirken, aber zugleich aus einem Guss werden, welcher nicht mehr nach bearbeitet werden muss. Aufgrund dieser zwei Ziele waren extrem dünne Wandstärken und eine gebogene Oberfläche von großer Notwendigkeit.
Das eigentliche Ausmaß der Arbeit wurde jedoch erst während des Baus der Schalung und des Bewehrungsgitters sichtbar. Da Dominic wusste, dass mit diesen 2 Sachen das Projekt steht und fällt und es auch keine Zeit für einen zweiten Versuch geben wird, arbeitete er schon von Anfang an überaus genau. Diese Genauigkeit machte sich allerdings auch stark in der Bauzeit bemerkbar und so dauerte es ca. zwei Monate, bis der Beton in die Schalung gegossen werden konnte. Glücklicher Weiße hielt die Schalung dem Druck des Betons stand und dank Rüttelplatte, Fließrinne und Feinbeton sollten sich die Luftblasen auch in Grenzen halten.
Eine Woche nach dem Gießen kam nun der entscheidende Moment - das Endschalen. Hier zeigte sich nun endlich ob sich Dominics Vorarbeiten gelohnt haben, oder ob der 14mm starke Beton nach dem Ausschalen in 1000 Teile zerbricht. Nach mehren schlaflosen Nächten konnte er zum Glück das Ergebnis voller Freude begutachten, denn es hat alles so geklappt wie er es sich erhofft hatte und die wochenlangen Vorarbeiten hatten sich gelohnt.
Fertig mit der Betonhülle konnte Dominic nun beginnen die Alu- und Plexiglasplatten mittels Säge, Feile und Schleifpapier anzupassen. Nachdem die Platten alle fertig waren, wurden die Aluplatten in die Pulverei gebracht und die Plexiglasteile zum Lackierer. In der Zwischenzeit wurde der Power- und der Resetknopf mit Hilfe einer CNC gefräst, in Silikon abgegossen um dann in die Negativform Beton zu gießen und somit das Projekt zu beenden. Neben dem Beton ist auch das Netzteil ein echter Blickfang geworden, auch wenn das erste Netzteil nachdem es komplett gesleevt war nicht mehr ging und er kurz vor Schluss nochmal von vorn beginnen musste.
Den gesamten Baufortschritt des Casecons, mit zahlreichen weiteren Bildern, findet man in Dominics Tagebuch unter diesem Link.
















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