Test: G.Skill Ripjaws-Z 16GB 1.600MHz DDR3-RAM
Overclocking
Jedes System lässt sich durch Tuning des Prozessors oder der Grafikkarte beschleunigen. Auch der Arbeitsspeicher beinhaltet je nach Werksspezifikation ein gewisses Verbesserungspotenzial. Beim RAM kann der Anwender an der Taktschraube oder an den Timings Hand anlegen. Wir ermitteln je nach Möglichkeit die Overclocking-Tauglichkeit bei festen Latenzen und auch den üblichen Speicherfrequenzen. Ebenso prüfen wir, welche Spannung minimal für einen stabilen Betrieb nötig ist.
Overclocking
Die Ripjaws-Z können ab Werk mit ihren 16 Gigabyte Kapazität stabil mit 1.730 Megahertz betrieben werden. Daraus ergibt sich eine Steigerung von etwas über acht Prozent. Nachdem wir die Spannung auf 1,60 Volt erhöhten waren sogar 1745 Megahertz möglich.
Erreichbare Timings bei festem Takt:
| Takt | Timings | Spannung |
| DDR3-1.333 | CL7-7-7-21 | 1,50 Volt |
| DDR3-1.600 | CL8-9-8-24 | 1,50 Volt |
| DDR3-1.866 | CL10-10-10-27 | 1,50 Volt |
| DDR3-2.133 | CL11-12-11-30 | 1,50 Volt |
Erreichbarer Takt bei höheren Timings:
| Takt | Timings | Spannung |
| DDR3-1.910 | CL10-10-10-27 | 1,50 Volt |
| DDR3-2.110 | CL11-11-11-30 | 1,50 Volt |
| DDR3-2.300 | CL12-12-12-30 | 1,50 Volt |
Die vier DIMMs laufen bei DDR3-1.600 mit den Timings CL8-9-8-24 problemlos. Bei den recht hohen Latenzen von CL12 konnten wir dem G.Skill-Kit satte 2.300 Megahertz Takt entlocken.
Beim Undervolting überzeugten die Ripjaws-Z ebenfalls: Nur knapp 1,327 Volt waren nötig, um das System im Langzeittest weiterhin stabil betreiben zu können. Demnach sind die hier getesteten Module für den Low-Voltage-Einsatz (1,35 Volt) geeignet.
Sowohl SSDs, als auch HDDs durchlaufen einen von uns zusammengestellten komplexen Testparkur. Dieser beinhaltet drei verschiedene Benchmarks und resultiert in insgesamt 19 Einzelergebnissen ...