Vergleich: 12x 6GByte PC3-12800 Arbeitsspeicherkits

Overclocking

Nachdem die Computernutzer schon immer kräftig die Taktschraube ihrer Prozessoren und Grafikkarten nach oben gedreht haben, hat das Übertakten auch längst die Arbeitsspeicher erreicht. Ein Grund mehr also, die zwölf Module auch auf ihre Übertaktbarkeit hin zu prüfen.

Unsere Vorgehensweise:
Um die DDR3-Arbeits- speichermodule auf ihren maximalen Takt zu testen, müssen wir mehrere Einstellungen im BIOS vornehmen. Dies sind die BCLK-Frequency und der passende RAM-Multiplikator. Aus beiden Größen ergibt sich der entsprechende RAM-Takt. Stellen wir also einen BCLK-Takt von 140 MHz ein und wählen den Multiplikator 12, ergibt sich ein reeller RAM-Takt von 1680MHz. Passend dazu wählen wir nun noch 3360MHz Uncore und schon könnte die Stabilität geprüft werden.

In unseren Testversuchen erhöhen wir den Speichertakt jeweils um 10 bis 20MHz. Nach einem solchen Taktsprung, testen wir den Arbeitsspeicher auf Fehler und Stabilität. Dies geschieht mit dem Speicherdiagnoseprogramm memtest86+ (Version 2.10) und dessen Test 5.

Übersteht ein Speicher mindestens fünfzehn Durchläufe von Test 5, gilt der Sprung als bestanden und es geht eine weitere Taktstufe rauf. Dieses Spielchen treiben wir solange weiter, bis Memtest einen Fehler findet. Dann geht es auf den zuletzt stabil erreichten Wert herunter, ehe anschließend in kleineren Schritten der echte Maximaltakt ausgelotet wird.

Einstellungen & Voraussetzungen:

Bevor es jedoch wirklich mit dem Overclocking-Test losgehen kann, sind weitere Einstellungen im BIOS zu treffen. Diese sind jeweils für jeden Speicher gleich, damit alle Module unter gleichen Startbedingungen in den Test gehen.

Die Rede ist dabei von der Speicherspannung und den Latzenzzeiten. Die letzteren werden auf CL 9-9-9-24 (T1) gesetzt und die Speicherspannung bleibt, wie in den Benchmarks, auf 1,65 Volt. Zusätzlich verbauen wir ein Corsair Dominator Airflow Modul der zweiten Generation, um die Speicher zu kühlen und Überhitzung als Fehlerquelle auszuschließen.

Ergebnisse:

In der gerade beschriebenen Vorgehensweiße geht der Crucial BallistiX Tracer als klarer Sieger über die Ziellinie. Mit einer Taktsteigerung von 322MHz lässt er alle anderen Speicher weit hinter sich. Erst mit 1880 MHz siedelt sich dahinter der Chaintech Apogee GT Speicher auf dem zweiten Platz an.

Platz drei geht an den Kingston-Speicher. Er holt sich mit 1848MHz die Bronzemedaille und schrammt nur knapp am PC3-14900-Speicherstandard vorbei.

Speichermax. Takt
Crucial BL3KIT25664TB16081922 MHz
Chaintech T3-1600-6GD1880 MHz
Kingston KHX12800D3LLK3/6GX1848 MHZ
OCZ OCZ3P1600LV6GK1806 MHz
A-Data AD31600E002GU3K1778 MHz
Corsair TR3X6G1600C8D1716 MHz
Mushkin 998679r1708 MHz
CompuStocx CSXO-CEC3-1600-6GB-3KIT1702 MHz
GeIL GV36GB1600C8TC1672 MHz
Patriot PVT36G1600LLK1672 MHz
Exceleram EX3-61600Q3-VX1660 MHz
G.Skill F3-12800CL9T-6GBNQ1636 MHz

Inhaltsverzeichnis

  1. 12x 6GByte PC3-12800 Arbeitsspeicherkits
  2. i7 und DDR3
  3. A-Data AD31600E002GU3K
  4. Chaintech T3-1600-6GD
  5. CompuStocx CSXO-CEC3-1600-6GB-3KIT
  6. Corsair TR3X6G1600C8D
  7. Crucial BL3KIT25664TB1608
  8. Exceleram EX3-61600Q3-VX
  9. GeIL GV36GB1600C8TC
  10. G.Skill F3-12800CL9T-6GBNQ
  11. Kingston KHX12800D3LLK3/6GX
  12. Mushkin 998679r
  13. OCZ OCZ3P1600LV6GK
  14. Patriot PVT36G1600LLK
  15. Testsystem
  16. Benchmark Übersicht
  17. Everest Ultimate
  18. MaxxPi²
  19. Overclocking
  20. Ergebnisse
  21. Empfehlungen der Redaktion

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