Projekt 45 Stickstoffkühlung
PC-Max hat den neusten Prozessor aus dem Hause Intel mit Hilfe einer Stickstoffkühlung an seine Leistungsgrenzen gebracht. Bei -200°C zeigte sich, was die neue 45nm-Generation wirklich kann, und wie viele Reserven noch in ihr stecken.

Einleitung
Vermutlich kennt jeder ambitionierte Computernutzer irgendwelche märchenhaften Gerüchte über Extremkühlung. Egal ob Öl-, Kompressor- oder Trockeneiskühlung, alle haben das Ziel, die jeweiligen Prozessoren an ihr absolutes Leistungsmaximum zu bringen, denn das wird mit herkömmlichen Luft- oder Wasserkühlungen nur selten erreicht.
Die Königin unter den Extremkühlungen ist mit Sicherheit die Stickstoffkühlung. Hierbei wird die CPU mit dem elementarem, flüssigen Stickstoff gekühlt. Dieser hat eine Temperatur von knapp -200°C. Im Internet kursieren durchaus einige Dokumentationen über Stickstoffkühlungen, dennoch ist es keine alltägliche Kühlmethode, und es gibt keine Anleitungen für den Weg zur perfekten Stickstoffkühlung. Oft muss man auf Erfahrungswerte anderer Kühlungsjunkies zurückgreifen, die diese überall im Internet in diversen Sprachen hinterlassen.
PC-Max hat sich der Herausforderung gestellt und eine Stickstoffkühlung realisiert. Nicht nur das, denn wir haben damit nicht irgendeine x-beliebige CPU gekühlt, sondern ein Exemplar der neuen 45nm-Prozessorgeneration von Intel.
Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...