Projekt 45 Stickstoffkühlung

PC-Max hat den neusten Prozessor aus dem Hause Intel mit Hilfe einer Stickstoffkühlung an seine Leistungsgrenzen gebracht. Bei -200°C zeigte sich, was die neue 45nm-Generation wirklich kann, und wie viele Reserven noch in ihr stecken.

Einleitung

Vermutlich kennt jeder ambitionierte Computernutzer irgendwelche märchenhaften Gerüchte über Extremkühlung. Egal ob Öl-, Kompressor- oder Trockeneiskühlung, alle haben das Ziel, die jeweiligen Prozessoren an ihr absolutes Leistungsmaximum zu bringen, denn das wird mit herkömmlichen Luft- oder Wasserkühlungen nur selten erreicht.

Die Königin unter den Extremkühlungen ist mit Sicherheit die Stickstoffkühlung. Hierbei wird die CPU mit dem elementarem, flüssigen Stickstoff gekühlt. Dieser hat eine Temperatur von knapp -200°C. Im Internet kursieren durchaus einige Dokumentationen über Stickstoffkühlungen, dennoch ist es keine alltägliche Kühlmethode, und es gibt keine Anleitungen für den Weg zur perfekten Stickstoffkühlung. Oft muss man auf Erfahrungswerte anderer Kühlungsjunkies zurückgreifen, die diese überall im Internet in diversen Sprachen hinterlassen.

PC-Max hat sich der Herausforderung gestellt und eine Stickstoffkühlung realisiert. Nicht nur das, denn wir haben damit nicht irgendeine x-beliebige CPU gekühlt, sondern ein Exemplar der neuen 45nm-Prozessorgeneration von Intel.


Inhaltsverzeichnis

  1. Projekt 45 Stickstoffkühlung
  2. Danksagungen
  3. 45nm - Kann man das essen?
  4. Stickstoff an sich
  5. Stickstoffkühler im (Eigen)bau
  6. Vorbereitungen
  7. Übertaktung
  8. Videos
  9. Fazit

Kommentare

Jonez

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Bei den Danksagungen sind entweder die Bilder der Logos von Hiper und OCZ vertauscht oder es steht der Falsche Text beim flaschen Logo ;)

geschrieben am 13.12.2007 um 22:52 Uhr
Moritz

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Danke, hab's geändert!

geschrieben am 13.12.2007 um 23:00 Uhr
Jonez

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Und ein kleiner Tippfehler bei "übertaktung"
Bei der letztendlich stabilen Frequenz steht 6,80 anstatt 4,680 GHz.


Aber cooles :shit Projekt.

geschrieben am 13.12.2007 um 23:05 Uhr
Moritz

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Ebenfalls korrigiert! Danke für's aufmerksame Lesen!

geschrieben am 13.12.2007 um 23:22 Uhr
Christian

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Auch die Firma Seagate unterstützte uns wieder. Sie stellte eine SATA Barracuda 7200.10 250Gb Festplatte mit extrem schnellen 10000 Umdrehungen pro Minute für unser Experiment zur Verfügung.


wenn die Platte 10000u/min könnte würde sie nicht 7200.10 heißen ;)

geschrieben am 14.12.2007 um 15:30 Uhr
Firstmad

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Schönes Review, mal was anderes von eurer Seite.

Ein paar Fragen hätte ich aber noch.

Wieso meint Ihr das die CPU schuld ist, habt Ihr das Board vorher mit anderen CPU`s getestet zwecks hohen FSB? Im übrigen hättet Ihr das auch leicht herausfinden können, denn wenn Ihr ein ES von Intel bekommen habt, könnt ihr über den Multiplikator übertakten und braucht nicht zwangsweise den FSB nutzen. So kann man genau ausloten wo die CPU dicht macht.

Und ein ES ist meist kein Vorserienmodell, sondern für Hersteller von Mainboards etc.. gedacht da sie so auch andere CPU`s simulieren können (Multiplikator)

Wieso ein Board mit X38 Chipsatz, wo für so ein "Experiment" ein Board mit P35 Chipsatz viel besser geeignet ist? Denn die X38 Boards gehen leider nicht so hoch.

Als Anregung für ein weiteren Test, höhere Ergebnisse bekommt Ihr auch mit DDR2 Ram, da durch die scharfen Timings gerade in Super Pi mehr drinnen ist.

Finde den Artikel echt gut gelungen, aber von Asus hätte ich ein "kleineres" Board genommen und auch von OCZ andere RAMS.

geschrieben am 19.12.2007 um 12:38 Uhr
Moritz

AW: Projekt 45 Stickstoffkühlung

Danke für dein Feedback!

Ich kenne bessere Ergebnisse mit identischer Hardware, wo es aber ein normaler Serienprozessor war, deswegen liegt es an der CPU. Und natürlich haben wir auch mit dem Multiplikator herumgespielt. Dennoch musst du für das maximale Ergebnis trotzdem noch den FSB anpassen. Da muss man eine Balance finden!

Richtig, ein ES muss kein Vorserienmodell sein, ist es aber in unserem Fall...

Die Diskussion P35 vs. X38 ist auch noch nicht eindeutig geklärt, da scheiden sich die Geister. Wir haben uns halt für den X38 entschieden. Aber sicherlich wären mit nem P35 gleiche, wenn nicht sogar bessere Ergebnise möglich gewesen. Wobei wir das nicht wissen, da ja die CPU nicht mehr hergab.

Die Wahl von DDR3 ist logisch, wegen dem Board. Aber mit den Timings hast du Recht...

Beim nächsten Mal sind wir schlauer!

geschrieben am 19.12.2007 um 15:44 Uhr

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